So können Freunde sein

1

Freunde sind doch etwas Tolles. Was wäre das Leben ohne sie, oder? Also ich weiß ja nicht, was ihr so für Freude habt, aber ich will euch mal von meinen erzählen.

Neulich zum Beispiel trafen wir uns wieder an einem Hochsommertag zu einem Picknick am Fluss. Ich lag gerade auf meiner Picknickdecke und las irgendein Buch, das ich mir kurz zuvor im Buchladen gekauft hatte. Etwas neben mir lag Leonie, meine Mitbewohnerin, auf dem Rücken und sonnte sich. Ihr Freund Torben saß neben ihr und kraulte sie beiläufig zwischen den Beinen. Ihr wisst vielleicht, was Kraulen in diesem Sinne meint.

Jedenfalls, als wir drei da so saßen bzw. lagen, kamen Hanna und Marco wieder. Sie waren zuvor am Fluss gewesen, um sich zu erfrischen. Das hatten sie offenbar getan und jetzt hatten sie anderes im Sinne. Nicht das, woran ihr vielleicht denkt, sondern Kartenspiel. Ja, Hanna und Marco waren leidenschaftliche Kartenspiel-Nerds. Und auch Torben war voll und ganz bei der Sache dabei.

Sie hatten sich eigentlich für heute verabredet, irgendwelche neuen Decks auszuprobieren oder so. Und da Hanna und Marco jetzt mit dem Baden fürs Erste fertig waren, fragten sie Torben, ob sie nun eine Partie spielten. Doch Leonie protestierte: »Torben hat gerade anderes zu tun«, sagte sie.

Aber ihr Freund schien da nicht so sicher zu sein. »Du weißt doch, wir haben uns extra dafür verabredet«, sagt er.

»Ach, geht jetzt deren Wunsch über meinen, oder was?«, fragte Leonie, ohne die Augen zu öffnen.

Torben suchte nach Ausflüchten. »Wir können doch auch nachher... oder heute Abend...«

»Wolltest du heute Abend nicht wieder nach Hause fahren?«

Torben schwieg. Ja, er wohnte in einer anderen Stadt und musste morgen wieder arbeiten, daher würde er nachher zurückfahren.

Da schlug Hanna einen Kompromiss vor: »Kann nicht jemand anderes einspringen?« Sie schaute mich an, weil ich gerade der Einzige andere vor Ort war, die anderen waren noch nicht da und es war ungewiss, wann sie dazustoßen würden.

Hanna wusste wohl aus zuverlässiger Quelle, dass ich sowas konnte. Kraulen, meine ich. Torben sah mich prüfend an. Dann schaute er zwischen seiner Freundin und seinen Kartenspiel-Nerds hin und her, und man konnte sehen, wie es in seinem Kopf arbeitete.

Schließlich gewann ich offenbar die Abwägung. »Also gut«, sagte er. »Schatz, ist es okay, wenn...«

»Schon gut«, unterbrach ihn Leonie. Dann hob sie den Kopf und sah mich an. »Könntest du...«

Ich legte mein Buch zur Seite. »Natürlich, für eine Dame tue ich doch alles«, sagte ich gentlemanlike. Während Torben die Finger von seiner Freundin ließ, um sein Kartendeck auszupacken und sich zu seinen Spielefreunden zu setzen, rutschte ich an Leonies Seite. »Also, wo brennt's denn?«, fragte ich.

Leonie legte sich wieder auf den Rücken und nahm meine Hand, die sie zielsicher zwischen ihre Beine führte. Sie trug dort nur einen sehr dünnen Sportslip. »Da vor allem.«

»Soll ich nicht erstmal woanders streicheln?«, fragte ich.

»Nein, nein, bitte«, erwiderte Leonie. »Mach da weiter, wo er aufgehört hat.«

Also schob ich behutsam zwei Finger unter ihren Slip. »Oh man, du bist ja schon ganz schön auf Spur«, sagte ich.

»Hm«, erwiderte Leonie und bewegte ihr Becken bei meiner Berührung. »Aber schön langsam«, bat sie. Ich gehorchte und packte all meine Erfahrung aus, Leonie langsam aber zielgerichtet zu verwöhnen. Hin und wieder gab sie mir Tipps oder Anweisungen, was ich tun oder lassen sollte.

So saßen wir also da, die anderen drei spielten ihr Kartenspiel, die Sonne schien von strahlend blauem Himmel auf uns herab, und ich hockte neben meiner Mitbewohnerin und fingerte sie. Nur ab und zu verriet mir ihr leises Stöhnen und das Ausbleiben von Einwänden, dass ihr meine Berührungen gefielen.

Irgendwann hob Leonie etwas den Kopf in Richtung der anderen und fragte, »Wie sieht's aus, Schatz? Seid ihr bald fertig?«

»Ne, ne, dauert noch«, erwiderte Torben abwesend.

»Oh man«, seufzte Leonie und ließ sich wieder zurückfallen.

»Wenn ich etwas für dich tun kann...«, sagte ich langsam.

»Wie viel würdest du denn tun?«, fragte Leonie.

»Was du willst«, antwortete ich.

Leonie tastete nach meiner anderen Hand und legte sie an den Bund ihres Slips. »Zieh das Ding aus«, bat sie. Ich sah kurz unschlüssig zu ihrem Freund. Dann gehorchte ich ihrem Wunsch und zog ihr den Slip aus. Jetzt lag sie nackt da, abgesehen von ihrem Sport-BH, und ihre Vagina breitete sich ungeschützt vor meinem Blick aus.

»Beherrschst du das Spiel mit der Zunge?«, fragte sie. Ich zuckte mit den Achseln. »Schon mal gemacht.«

»Bitte«, sagte sie. »Du hast freie Fahrt.«

Also rutschte ich nach einem weiteren Blick zu Torben, der voll in das Spiel investiert war, zwischen Leonies Beine und beugte mich über ihren Intimbereich. Leonie zuckte, als meine Zunge erstmalig durch ihre feuchte Spalte glitt.

Ich hatte nicht viel Ahnung, aber ein bisschen, um ihren Kitzler gekonnt zu verwöhnen. Nicht zu wenig, aber auch nicht zu sehr. So, dass sie es möglichst lange genießen konnte.

Irgendwann stöhnte Leonie hörbar. »Du machst echt gut«, lobte sie. Dann sah sie sich nochmal nach ihrem Freund um. »Komm jetzt, ich brauch dich, bat sie.

»Gleich«, winkte Torben ab.

Leonie reagierte mit einem genervten Seufzer. »Ich kann nicht warten.« Dann sah sie zu mir. Ich konnte ihren Blick nur im Augenwinkel erkennen, schließlich war ich anderweitig beschäftigt.

»Komm mal hoch«, bat sie. Ich ließ von ihrem Intimbereich ab, stützte mich auf die Handflächen und robbte leicht über sie. Sie hatte einen seltsamen Blick in den Augen. Wollte sie, dass ich sie küsse? Das hatten wir noch nie gemacht. Ich meine, das andere auch nicht, aber... Ich näherte meinen Kopf unschlüssig ihren Lippen.

Doch sie hatte offenbar anderes im Sinn. »Ich brauch jetzt was in mir«, flüsterte sie.

»Finger?«, fragte ich.

»Nein, verdammt«, sagte sie. Plötzlich war da ihre Hand an meiner Badehose, packte meine Männlichkeit durch den Stoff hindurch.

»Wenn es dir hilft, können wir uns auch küssen«, reagierte sie gleichzeitig auf mein Ansinnen. Irgendwie war ich ganz perplex. Fast schon zufällig trafen sich unsere Lippen. Im selben Moment spürte ich, wie ihre Hand in meine Badehose rutschte und mein Glied umfasste, das zu ansehnlicher Größe heranwuchs. Gekonnt befreite Leonie es kurzerhand von der Badehose.

Ihre Lippen schmeckten erfrischend und zart. Aber sie zog sich kurz vor mir zurück. »Du musst jetzt für Torben einspringen«, sagte sie. »Kriegst du das hin?«

»Hm«, nickte ich und rutschte in Position. Meine Unterarme schoben sich unter ihre Schultern. Mein Oberkörper kam auf ihrem zu liegen. Mein Penis lag zwischen ihren Beinen. Ich spürte ihre Nässe. Wieder trafen sich unsere Lippen. Wir verschmolzen zu einem Zungenkuss. Seltsam, wir taten das so, als hätten wir es schon hundert Male getan. Dabei waren wir nur Mitbewohner.

Ich glitt durch ihre Spalte. Wir beide erschauderten. »Steck rein«, forderte Leonie zwischen unseren Berührungen. Es war gar nicht so leicht, den Eingang zu finden. Ganz so viele Übungen hatte ich dann auch wieder nicht. Meistens kam ich bei den Frauen nicht so weit. Schließlich hatten die allermeisten dafür einen festen Freund.

So wie eigentlich auch Leonie. Ich sah kurz zu Torben herüber, doch der war noch immer in sein Spiel versunken, und auch Hanna und Marco nahmen keinerlei Notiz von uns. Leonie bewegte sich fordernd unter mir, dann griff sie kurzerhand nach meinem Glied und führte es an die richtige Position. Jetzt musste ich nichts anderes mehr tun, als zuzustoßen, und das tat ich natürlich.

Es war ein eigenartiges, berauschendes, verbotenes Gefühl, in den weiten Lustkanal meiner Mitbewohnerin einzudringen. Ich stöhnte noch heftiger als sie und stieß bis zum Anschlag in sie vor. Dann hielt ich inne, zog ihre Schultern an mich. »So ist es gut«, flüsterte Leonie in mein Ohr, »und jetzt langsam bewegen. Schaffst du das?«

»Natürlich«, erwiderte ich. Ganz langsam glitt ich aus ihr heraus und schob mich dann gleich wieder in sie hinein. Es war herrlich. Ich genoss jede Berührung, jeden Kontakt mit ihrer Haut und ihrem Inneren. »Du bist so feucht«, seufzte ich, »und so warm.«

»Und du bist so hart«, sagte Leonie. »Komm, fick mich!«

So hatte ich erstmalig Sex mit meiner Mitbewohnerin. Dort auf dem Handtuch unter sonnigem Himmel, während ihr Freund mit unseren anderen Freunden gleich daneben Karten spielte. Sie registrierten uns kaum. Nur Hanna sah kurz mal auf und machte eine anzügliche Bemerkung. Marco kommentierte meine zärtlichen Bewegungen. Aber Torben sah nur kurz hin, schien nicht zu wissen, was er sagen sollte, und war sowieso viel mehr daran interessiert, welche Karte Marco gerade spielen würde.

Leonie und ich hingegen verschmolzen miteinander, und es war, als würden wir uns gemeinsam in eine Art Trance begeben. Unsere Körper gaben sich ganz einander hin. Wir berührten uns überall. Und jede einzelne Berührung jagte in regelmäßigen Abständen Schauer durch meine Nervenbahnen. Wir hielten uns fest. Ich sie an den Schultern und sieh mich am Rücken, drückte mich tiefer, tiefer in sie hinein. Und tiefer in sie hinein drang ich auch. Immer wieder.

Wir waren nicht verschmolzen, gemächlich und zärtlich. Wir genossen die Ruhe. Es sollte ja ein entspanntes Picknick werden. Und genau dazu passte das auch. Leonie hatte schon lange die Augen geschlossen. Sie summte ab und zu mehr, als dass sie stöhnte. Das Lauteste war vielleicht noch das schmatzende Geräusch, das jedes Mal ertönte, wenn ich mich aus ihr herauszog.

Diese harmonische Ruhe wurde erst unterbrochen, als irgendwann Lea zu uns stieß. Sie war eine frühere Mitbewohnerin von uns, wohnte allerdings seit etwa einem Jahr in einer eigenen Wohnung in der Stadt. Trotzdem war sie noch fester Bestandteil der Freundesgruppe. Sie war selbstbewusst und energisch. Zudem war sie sehr sportlich und sah extrem gut aus, sicherlich unter den Top-Ten weltweit. Und damit meine ich nicht, dass sie sich krass schminkte oder so, sondern sie war einfach eine natürliche Schönheit und Eleganz, braungebrannt und top gebaut.

»Hey«, begrüßte sie uns alle. Dann fiel ihr Blick auf mich und Leonie. »Du, nicht Torben?«, fragte sie mich. »Interessiert.«

»Torben hat keine Zeit«, erklärte Leonie, ohne die Augen zu öffnen.

»Ah, verstehe«, sagte Lea und drehte an einer Haarsträhne, was sie öfters machte.

Torben war tatsächlich nach wie vor ins Spiel vertieft und schaute nicht mal auf. Sein »Hallo« klang sehr beiläufig.

»Wollen wir dann nicht Volleyball spielen?«, fragte Lea. Ach ja, das war ja noch so ein Gedanke, warum wir uns hier neben dem Beachvolleyballplatz verabredet hatten. Der Platz war zum Glück leer, denn so weit außerhalb der Stadt kam unter der Woche kaum jemand her.

»Klar«, erwiderte ich, während ich mich gerade wieder in Leonie hineinschob, »aber Clara und Johann sind noch nicht da, wie du vielleicht siehst.«

»Kommen die noch später als ich?«, beschwerte Lea und warf einen Blick auf die Sonne. Die stand immerhin noch recht hoch am Himmel, wie auch ich beiläufig bemerkte. Wir hatten also noch Zeit. »Dann gehe ich erstmal ins Wasser«, sagte Lea.

Ich nahm es wohlwollend zur Kenntnis, so konnte ich mich wieder ganz meiner Mitbewohnerin widmen. Ich gab Leonie wieder einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Und es war so vertraut, als würden wir uns jeden Abend küssen. Dabei hatten wir das noch nie zuvor gemacht, wir waren ja bloß Mitbewohner. »Du kannst das so gut«, flüsterte Leonie wieder. »Wenn ich das gewusst hätte.«

»Wenn du das gewusst hättest...?«, fragte ich weiter.

»Dann hätte ich längst mal mit Torben geredet«, sagte sie.

»Du meinst, er hat nichts dagegen«, fragte ich.

»Sieht das so aus? Na ja, schauen wir heute Abend dann mal. Jetzt könntest du vielleicht auch ein kleines Stückchen schneller. Ich willigte ein und beschleunigte meine Stöße ein wenig. Das hatte zur Folge, dass das schmerzende Geräusch noch lauter wurde. Und auch Leonie empfing meine Männlichkeit daraufhin mit wachsendem Stöhnen.

Das fiel aber nur Hanna auf, die kurz zu uns her sah und grinste. Was sie sagte, verstand ich nicht genau. Vielleicht war es auch gar nicht an uns gerichtet. Ich konzentrierte mich voll auf Leonie. Ihren weichen, warmen Körper. Ihre Leidenschaft. Ich drang tiefer in sie ein, fickte sie zärtlich, aber nun energischer.

Ich spürte, wie mich die Leidenschaft packte. Ich beschleunigte mein Tempo noch weiter. Leonie wölbte sich unter mir, warf sich mir entgegen, streckte die Beine aus, schlang sie um meinen Körper, zog mich tiefer an sich. Ich stieß noch tiefer in sie hinein. Schneller, härter. »Oh ja, oh ja«, flüsterte sie mir zu. »Nimm mich. Komm gib's mir.«

»Alles was du willst«, sagte ich.

»Ich nehm die Pille, sagte sie.

»Ich weiß«, antwortete ich. In dem Moment wäre es eh zu spät gewesen, denn ich erreichte die Schwelle. In mir explodierte es. Mit einem gewaltigen Stöhnen schob ich mich ein letztes Mal tief in das Innere meiner Mitbewohnerin. Dann brachen alle Dämme und ich schoss mein heißes Sperma mitten in ihren Unterleib.

»Oh ja, oh ja«, stöhnten wir beide, umklammerten uns, hielten uns fest, küssten uns, streichelten uns. Wir zuckten in gemeinsamer Leidenschaft und Ekstase, bis unser Orgasmus allmählich abklang. Dann stieß Leonie einen langen Seufzer aus.

»Das war gut«, sagte sie. »Jetzt können wir Volleyball spielen.

»Wenn denn die anderen mal kommen«, antwortete ich und rollte mich erschöpft von ihr runter.

2

Ich hatte gerade meine Mitbewohnerin Leonie gefickt und war in ihr gekommen, während ihr Freund Torben neben uns mit unseren anderen Freunden Hanna und Marco Karten spielte.

„Seid ihr demnächst mal fertig?“, fragte Leonie die drei. Sie ging zu ihrem Freund, setzte sich neben ihn und gab ihm einen Kuss auf die Wange.

„Gleich, sind grad im Finale“, sagte der geistesabwesend. Er registrierte auch nicht, dass es mein Sperma war, dass an Leonies Oberschenkeln herablief.

Die Kartenspieltruppe erweckte den Eindruck, als würde sie noch ein Weilchen brauchen. „Dann gehe ich auch mal kurz ins Wasser“, sagte ich. „Vielleicht sind Johann und Carla endlich da, wenn ich zurückkomme.“ Leonie protestierte, aber sie ließ mich gehen.

Ich ging also hinüber zum Flussufer. Dort hielt ich kurz Ausschau nach Lea, die ich irgendwo in der Mitte des Flusses entdeckte. Ich hatte ja noch meine Badehose an, bzw. wieder an, also sprang ich kurzerhand ins wartende Nass. Es war angenehm kühl, sehr erfrischend nach dem heißen Erlebnis zuvor mit Leonie.

Ich schwamm ein bisschen hin und her, dann nahm ich Kurs auf Lea. Bald darauf hatte ich sie im Fluss erreicht. „Und du so?“, begrüßte sie mich zwischen zwei Schwimmzügen.

„Alles Bestens“, sagte ich.

„Das habe ich bemerkt.“

„Und bei Dir?“

„Bisschen heiß heute.“

„Ja, es war auf jeden Fall sehr heiß vorhin.“

„Wie kam es eigentlich dazu?“, fragte sie. Ich erklärte ihr kurz den Hergang, als wäre es das Normalste der Welt. Wir waren schließlich locker drauf in unserem Freundeskreis.

Unterdessen nahmen wir Kurs auf das Ufer. Als ich fertig war, hatten wir die Steine am Ufer erreicht, an denen wir uns hochziehen konnten. Bevor wir das taten, hielten wir uns noch kurz über Wasser daran fest. Ich konnte Leas sportliche Oberweite über der Wasseroberfläche sehen. Sie trug einen engen Bikini. Ihr goldenes Haar hing ihr klitschnass über die Schultern. Sie sah wie immer bombastisch aus, aber in diesem Augenblick noch ein bisschen bombastischer. Wie aus einem Film geschnitten. Sie sah mich an, wie immer mit diesem unschuldig lachenden Auge.

Ihr habt euch vielleicht gefragt, warum die anderen in unserer Freundesgruppe alle ein Pärchen waren und nur Lea und ich von den aufgezählten übrig blieben. Nun, es lag weniger daran, dass ich kein Interesse an ihr gehabt hätte. Letztendlich war das Ausschlaggebende wahrscheinlich einfach, dass wir doch zu verschiedene Charaktere waren. Aber fest stand auch, dass sie mit Aussehen und Figur in einer anderen Liga spielte als ich.

Damit war nicht gesagt, dass wir uns nicht ab und zu … berührten. Wie gesagt, wir waren eine offene Freundesgruppe, was das anbelangt. Als sie mich also so ansah, verstand ich das als Einladung, beugte meinen Kopf zu ihr herüber und drückte meine Lippen auf ihre.

Sie nahm mich an, für einen kurzen Moment verschmolzen unsere Münder und ich schmeckte ihren Himbeerlippenstift und das Flusswasser. Dann löste sie sich von mir und lachte. „Du hattest wohl nicht genug bekommen?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Bei manchen Frauen kann ich einfach nicht widerstehen.“

Lea stieß mich von sich. „Jetzt spielen wir aber erstmal Volleyball.“

Ich sah zu den anderen hinüber. „Na gut, Johann und Carla sind auch endlich da! Hm, anscheinend gibt es noch Diskussionsbedarf. Dann wollen wir mal.“

Wir zogen uns also an den Steinen hoch und kletterten aus dem Wasser. Ich wollte Lea gentlemanlike meine Hand reichen, aber aus ihrer Perspektive hätte das einer patriarchalen Herabwürdigung geglichen, da sie dieser Hilfe selbstverständlich nicht bedurfte. Ihr wisst ja, das Männer-Frauen-Verhältnis ist heutzutage oft kompliziert.

Als wir zu den anderen kamen, standen die gerade im Kreis und Leonie und Torben warfen sich Neckereien zu. Wir begrüßten Johann und Carla und ich fragte: „Was ist hier denn los, wollen wir nicht Volleyball spielen?“

„Doch schon“, antwortete Clara. „Leonie und Torben streiten nur gerade, ob sie im selben Team spielen wollen.“

Oder ob sie FKK spielen“, ergänzte Johann.

„FKK“, wiederholte ich erstaunt. Und auch Lea meinte: „Okay, also ich weiß ja nicht…“

Ich schaute vom einen zum anderen und schlug vor: „Was haltet ihr davon, wenn wir vier ein Team bilden? Dann können die anderen schauen, wie sie sich einigen.“

„Jo, gute Idee“, antwortete Johann und auch die anderen stimmten zu. Er nahm sich den Ball und ging los.

Wir folgten ihm zum Beachfeld. Clara rief den anderen beim Gehen zu: „Hey, also wir sind Team eins. Kommt ihr?“

Es gab noch eine kurze Diskussion, aber unsere Entscheidung hatte offenbar Schwung gebracht, denn wenig später folgte ein „Also gut“ von Torben und er begann, sich auszuziehen. Auch Marco folgte ihrem Beispiel, Hanna bestand jedoch darauf, zumindest ihre Bikinibadehose anzubehalten. Sie war vom Charakter her etwas schüchterner, daher war schon das öffentliche Entblößen ihrer Brüste eine seltene Tat, die sie Überwindung kostete.

Kurz darauf standen wir uns auf dem Beachvolleyball-Platz gegenüber. Unser Team auf der einen Seite, das andere Team auf der anderen. Da wir jeweils zu viert im Team waren, hatten wir uns in der Rautenposition aufgestellt. Von uns stand Clara zuerst auf Position 3 am Netz. Als wir begannen uns langsam einzuspielen und sie zum ersten Mal mit Leonie in engeren Kontakt geriet, stellte sie fest: „Ganz schön provokativ, wie die das durchziehen.“

„Willst du dich auch ausziehen?“, fragte ihr Freund Johann im Spaß.

„Das würde dir so gefallen“, erwiderte Clara und spielte ihm eine Vorlage zu, die Johann mit einem Schmetterschlag auf Marco veredelte.

„Da ist doch nichts dabei“, sagte Johann dann achselzuckend.

Clara schaute zu Lea, die auf der rechten Seite stand. „Na frag mal uns Frauen, wie es ist, mit lauter notgeilen Männern auf dem Platz zu stehen. Oder, Lea?“

„Joa“, sagte Lea nur. Es war nicht so ganz klar, was sie von der Idee hielt.

Nachdem beide Teams einmal rotiert hatten und Lea dann mit Marco an der Netzposition aufeinandertraf, schien sie allerdings von einem bestimmten Körperbereich seinerseits durchaus angetan. Das stellte jedenfalls auch Johann fest, als er meinte: „Hey Marco, ich glaube Lea mag deinen Kleidungsstil.“

Daraufhin verbeugte sich Marco spielerisch vor Lea und sagte: „Hallo Schöne, du kannst dich uns gerne anschließen.“

Aber Lea wandte sich verlegen lachend ab und sagte: „Nee, lass mal.“

„Warum nicht“, rief Johann, was ihm einen erbosten Blick von Clara einhandelte.

„Ach, du würdest sie wohl gerne nackt sehen?“

„Dich auch, aber dich kenne ich ja schon“, erwiderte Johann.

„Ah ja, sagte Clara. „Glaubt man so was?“

„Nicht aufregen“, sagte ich.

Dann ging das Spiel los, und während der Ball hin und her flog, gingen die spielerischen Neckereien weiter, einmal zwischen Clara und Johann und einmal zwischen Leonie und Torben.

Als Leonie und Torben sich bei einem Punktverlust gegenseitig die Schuld gaben, ging Leonie kurzerhand zu ihrem Freund und fasst ihn an die halbsteife Männlichkeit. „Jetzt große Töne spucken, aber vorhin nicht da sein, wenn dich deine Freundin braucht.“

Torben hob entschuldigend die Hände. „Okay, okay, es tut mir leid.“ Leonie verwies auf Hanna und Marco, die unweit entfernt standen. Marco hatte gerade von hinten seine Hände auf Hannas Brüste gelegt und massierte sie, während das Spiel unterbrochen war. „Schau, das ist echte Liebe.“

Hanna schob Marco verlegen von sich, als alle sie anschauten. Leonie drehte sich wieder zum Netz. „Das kann ich auch“, sagte Torben und näherte sich ihr von hinten.

Aber kaum hatte er Leonie an den Hüften berührt, stieß diese ihn bestimmt weg. „Nicht jetzt, wir spielen gerade.“

„Ihr könnt euch auch ne Auszeit nehmen“, scherzte Johann. Aber erstmal ging das Spiel weiter. Marco schlug den Ball und Clara musste zur Seite hechten, um noch ranzukommen. Sie machte eine gute Figur dabei, mit ihren hellblonden Haaren und dem kurzen Zopf. Entgegen der landläufigen Klisches über Blondinen sah sie zudem sehr intelligent aus und war es auch. Im Sportbikini sah sie aber vor allem scharf aus. Während sie sich wieder aus dem Sand aufrappelte, begann auch ich mir zu wünschen, wir würden alle unbekleidet spielen.

Kurz darauf kam es zu einer typischen Volleyballsituation: Hanna und ich waren gerade auf der Position am Netz, als das andere Team den Ball zu hoch auf die 3 ans Netz spielte, sodass Hanna ihn nicht mehr erreichen konnte. Ich hatte hingegen leichtes Spiel, sprang hoch und schmetterte den Ball in eine Lücke im hinteren Eck.

Während Hannas übriges Team über den verlorenen Punkt fluchte, beklagte sie sich, weil ich sie beim Schmettern mit dem Sand des Balles berieselt hatte. „Entschuldigung“, lachte ich, während sie an sich herabblickte und sich Sand aus den Haaren schüttelte.

Im Augenwinkel sah ich, wie Marco nach dem wegrollenden Ball eilte. „Warte“, sagte ich zu Hanna. Dann zwängte ich mich kurz unter dem Netz hindurch und trat an sie heran. „Ich mach's wieder gut, du hast da noch etwas.“ Ich wischte ihr ein paar Sandkörner von der Brust, dann beugte ich mich rasch herab und nahm ihre linke Brustwarze kurzerhand zwischen meine Lippen.

Ich saugte ein paar Mal, knetete währenddessen mit meiner anderen Hand ihre zweite Brust und ließ dann sofort wieder ab, als Marco den Ball erreicht hatte. Hanna war zu perplex, um irgendetwas zu sagen. Als ich wieder auf der anderen Seite des Netzes angekommen war und sich unsere Blicke kurz kreuzten, grinste sie nur verlegen.

„Was war das denn für eine Aktion?“, fragte Clara mich, die das wohl offensichtlich beobachtet hatte.

„Was?“, fragte ich unschuldig. „Willst du auch mal?“

„Clara lachte empört. Ne, frag Lea.“

Ich sah zu Lea hinüber, die möglicherweise leicht rot anlief, aber ich verstand nicht, was sie sagte. „Wir könnten uns ja unseren Gegnern anpassen und zumindest ebenfalls oberkörperfrei spielen“, schlug ich vor.

Johann stimmte sofort mit ein. „Da wäre ich auch dafür“, sagte er.

Clara widersprach: „Nix da, es kann nicht immer nur nach euch Kerlen gehen.“

„Also komm“, sagte ich. „Ursprünglich zurück geht das wohl auf Leonie.“ Ich drehte mich um und rief Leonies Namen. „Bist du der Meinung, dass wir ebenfalls oberkörperfrei spielen sollten?“, fragte ich sie.

„Na klar“, rief Leonie zurück. „Auf geht’s!“

Triumphierend blickte ich in die Runde. Lea gab sich geschlagen. „Also gut“, sagte sie und griff sich kurzerhand an die Schnalle, die ihren Sport-BH zusammenhielt. Im nächsten Moment warf sie den beiseite und ich konnte ihre unglaublich scharfen, festen Brüste sehen. Natürlich wollte ich in dieser Situation nicht ungebührlich darauf starren. Johann zog sich ebenfalls sein T-Shirt aus.

Die Einzige, die sich noch zierte, war Clara. Sie stand nun mit verschränkten Armen mitten bei uns auf dem Feld. „Komm schon, Schatz“, sagte Johann, legte von hinten seine Arme an ihre Taille. „Was ist denn schon dabei?“ fragte er.

„Ich will nicht, dass mich alle so anstarren“, erwiderte sie und schaute trotzig zu ihm auf. Johann war nämlich ein ordentliches Stück größer als seine Freundin, was die beiden immer zu einem sehr bizarren Paar machte.

„Also ich starre nicht“, sagte er. „Und die anderen sind ja auch alle nackt. Also da wird ja wohl jeder angestarrt. Das macht dann auch nichts aus.“

„Selbst Lea hat sich jetzt angepasst“, sagte ich und zeigte auf unsere Teamgefährtin.

„Mach einfach, so schlimm ist es nicht“, sagte nun Lea zu Clara.

„Sonst können wir uns auch ganz ausziehen“, sagte Johann, und seine eine Hand wanderte kurzerhand abwärts an Claras Bauch und schob sich frech unter ihren Slip.

„Ey, du spinnst wohl“, rief Clara, drehte sich um und gab ihm einen Klaps.

„Also gut“, sagte sie dann. „Aber das ist schon eine fragwürdige Kultur hier.“

Schließlich zog auch sie sich als letzte ihren BH aus, warf ihn an den Spielfeldrand und zeigte uns ihre hübschen Brüste. „Na geht doch“, sagte ich. Und auch Johann meinte: War doch nicht so schwer.“

„Sieht übrigens gut aus“, ergänzte ich. „Bei euch allen“ – mit eeinem Seitenblick auf Lea. „Also ihr müsst euch echt nicht schämen.“

„Ja, ja, sei still, du Kerl“, sagte Clara. „Los, jetzt lasst uns aber weiterspielen.“

Das andere Team, das eh längst schon oberkörperfrei oder weniger unterwegs gewesen war, hatte unseren Disput schon ungeduldig beobachtet. Marco warf also Johann den Ball für die nächste Angabe zu und dann ging es weiter.

Nun, da die Mädels ihre Brüste offen trugen, war es natürlich nur noch eine Frage der Zeit, bis es zur nächsten heißen Kollision kam. Diesmal waren es Lea und ich, die gleichzeitig einen Ball im hinteren rechten Eck annehmen wollten. Wie so häufig scheiterte unsere Kommunikation und wir stießen zusammen, statt dass einer von uns den Ball traf.

Während ich mich gerade so auf den Beinen halten konnte, geriet Lea daraufhin ins Taumeln. Ich griff schnell nach ihr, um sie festzuhalten. „Nicht umfallen!“, rief ich und zog sie an mich heran. Für einen Moment berührten sich unsere nackten Hautflächen. Aber nur ihr Rücken lag an meiner Brust.

„Ja, okay, du kannst loslassen“, sagte Lea.

„Sicher?“, fragte ich. „Ich will nicht, daß du hinfällst.“

„Ich fall ja nicht mehr hin“, sagte Lea. Kurzerhand griff sie zwischen meine Hose, fasste zielsicher mein Glied und drückte unsanft zu. „Aua!“, stieß ich hervor und gab sie unvermittelt frei. „Kommt davon“, lachte sie und rannte nach dem Ball, der längst weggerollt war.

Während ich mir bei Lea erstmal eine Abfuhr eingehandelt hatte, ging die Neckerei zwischen Johann und Clara weiter. Wieder wurde ein schwieriger Ball auf Clara ins Eck gespielt, den sie diesmal nicht erreichte. Während sie in den Sand fiel, sprang Johann an ihr vorbei, um den wegrollenden Ball zu holen, und lachte sie aus. Daraufhin handelte er sich eine Schelte von seiner Freundin ein. „Ey, was soll das? Du lachst mich aus und hilfst mir nicht mal hoch? Gentleman ist aber was anderes!“

Johann tat das ab, aber die zur Schau getragene Empörung Claras war groß und die Nickereien nahmen in der Folgezeit immer weiter zu. Dann aber ereignete sich etwas anderes. Als Clara und Leonie wieder einmal am Netz aufeinandertrafen und gleichzeitig versuchten, einen Ball an der Netzkante zu erreichen, landete Clara wieder im Sand. Leonie hingegen ging nun anders als Johann zuvor sofort auf sie zu und streckte ihr den Arm aus.

„Das ist mal freundlich“, bedankte sich Clara.

„Ja, was denkst du denn?“, fragte Leonie und half Clara auf die Beine. Die musste sich dann erst mal notdürftig den Sand von der Haut schütteln. „Du hast doch noch was“, sagte Leonie und rubbelte Clara über den Rücken.

„Danke“, sagt sie. „Du hast da übrigens auch noch Sand.“ So kam es, dass auch Clara Leonie versuchte, von Sand zu befreien, sie beide aneinander gegenüber standen und die Hände auf den Rücken der jeweils anderen lagen. Da sagte Clara: „Wir brauchen die Kerle eigentlich gar nicht, oder?“

„Ja, sehe ich auch so“, stimmt Leonie zu. Im nächsten Moment trafen sich die Lippen der beiden Frauen. Aus den gerade noch helfenden Handbewegungen wurden plötzlich Umarmungen. Aus den freundschaftlichen Gesten plötzlich erotische Streicheleien. Alle anderen sahen fasziniert zu, wie sich die beiden Frauen am Netz umschlungen hielten.

„Ey, was soll denn das“, rief Johann irgendwann an Clara gewandt. „Es gibt gleich Strafe fürs Fremdgehen. Von mir willst du nichts, aber jetzt knutschst du mit dem gegnerischen Team.“

Leonie wandte sich kurz zu ihm. „Da musst du halt noch ein bisschen netter zu deiner Freundin sein. Dann wäre sie bestimmt auch nett zu dir. Nicht wahr?“ Bei den letzten Worten hatte sie sich wieder an Clara gewandt. Und während sie sie aussprach, wanderte ihre Hand an Claras Rücken hinab und schob sich zwischen ihre Pobacken und den Stoff ihrer Sporthose.

„Oh, da könnte ich mir schon was überlegen“, stimmte Clara zu.

Doch plötzlich trat Torben von der Seite heran. „Hier wird nichts überlegt“, sagte er. Er stellte sich hinter Leonie, umschlang sie mit den Armen und ich vermute, auch wenn ich es aus meiner jetzigen Position nicht rüberziehen konnte, er stieß auch seine Männlichkeit von hinten in sie hinein.

„Oh, Torben, auf einmal!“, stöhnte Leonie.

„Jetzt reißt euch mal zusammen da vorne am Netz!“, unterbrach Marco das Techtelmechtel. „Es sind noch drei Punkte, dann ist Pause. Das werden wir wohl hinbekommen, oder?“

Die drei am Netz lösen sich voneinander und gingen wieder auf ihre Positionen. Allerdings beschwerte sich Johann nochmal bei seiner Freundin. Die stemmt die Arme in die Hüfte. „Was ist dein Problem, Freundchen?“ Johann versuchte auszuführen, wie ungerecht sie ihn behandelte. Da zog Clara kurzerhand ihre Hose aus und stand nun splitternackt vor ihm. „Da, das war doch dein Wunsch. Jetzt kannst du gucken. Aber hier wird Volleyball gespielt. Mehr nicht, klar?“

Infolgedessen schafften wir es irgendwie, das restliche Spiel ohne größere Zwischenfälle über die Bühne zu bringen. Das andere Team gewann knapp, wahrscheinlich weil bei uns die Chemie nicht so stimmte. Obschon die Neckereien bei Clara und Johann vielleicht auch nur Ausdruck tiefgründigerer Liebe waren. Doch bei der anschließenden Diskussion, wer jetzt gegen wen spielte, behielten die Neckereien die Oberhand.

Es war Marco, der die Frage in den Raum geworfen hatte und wir alle kamen ums Netz herum zusammen. Torben trat nun wieder von hinten an seine Freundin und ließ sich diesmal nicht aufhalten. „Wir brauchen erst mal eine kleine Auszeit“, sagte er, und rammte seinen Penis von hinten in sie hinein.

Leonie war erregt genug, um es diesmal willig geschehen zu lassen. „Ja, wir sind wohl erst mal raus“, sagte sie. Die übrigen versuchten nicht zu sehr auf sie zu achten.

„Okay, dann können wir ja zwei gegen zwei spielen“, meinte Marco. Wer von euch braucht eine Auszeit?“

Johann deutete auf Clara. „Also Clara braucht auf jeden Fall mal eine Pause, um sich abzuregen.

Clara stemmte wieder erboßt die Hände in die Hüften. „Sag mal, geht's noch?“

„Ich mein ja nur“, grinste Johann.

„Nee, nee“, sagte Clara. „Also du spielst mal schön weiter und zwar definitiv nicht mit mir. Lea, wollen wir aussetzen?“

Lea, guckte unschlüssig. „Also ich würde auch gern weiterspielen.“

Da stand Clara ein bisschen verloren da. Also sprang ich ihr bei. „Na komm, dann setzen wir kurz aus und lassen die zusammen machen.“

Clara willigte ein und wir begaben uns zur Seitenlinie. Auch Leonie und Torben unterbrachen ihr Spiel, setzten es aber dann neben uns fort. Leonie's und mein Blick trafen sich kurz und wir lächelten uns an. Erinnerungen an vorhin wurden kurz wach. Beiläufig fiel mein Blick auf Clara. Dann hörte ich Marco: „Ich befürchte, dann bin ich jetzt der Einzige, der hier nackt spielt.“

„Ja, sieht so aus“, sagte Johann.

Marco zeigte mit der Hand zum Spielfeldrand. „Die sind auch alle nackt. Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass wir uns alle ausziehen?“

Hanna als seine Freundin wollte natürlich keinen Ärger und widersprach nicht. Johann war sowieso dieser Meinung und überraschenderweise wandte auch Lea nichts mehr ein. Bevor das Spiel also losging, zogen sich alle der verbliebenen Spieler und Spielerinnen die verbliebenen Kleidungsstücke aus und uns bot sich infolgedessen ein reines FKK-Volleyballspiel.

Als Johann dann beiläufig mal den Ball holen musste, der in unsere Richtung gefallen war, stellte er fest, dass ich aber meine Hose noch an hatte. „Die musst du aber auch noch ausziehen, ne?“ forderte er, dann rannte er wieder zurück. Clara hingegen wandte sich nun mehr zu.

„Ja, stimmt. Du bist hier der Letzte, der noch nicht die Hüllen fallen gelassen hat.“ Kurzerhand griff sie mit beiden Händen meinen Hosenbund und zog meine Hose herunter. „So, jetzt. Ja, das sieht aber eigentlich ganz ordentlich aus“, sagte sie dann und schnipste mit ihren Fingern gegen meinen halbsteif hervorstehenden Penis.

Ehe ich etwas erwidern konnte, erregten Rufe vom Spielfeld unsere Aufmerksamkeit und Clara drehte sich um. Offenkundig war in Folge eines schrägen Balles Hanna und Marco ein Punkt gelungen. Jedenfalls lagen Lea und Johann im Sand. Johann rappelte sich aber sehr schnell wieder auf und diesmal bot er seiner Teamkollegin graziös die Hand. Dankend nahm diese sie an und ließ sich aufrichten.

Clara deutete mit ausgestrecktem Arm und flacher Hand auf ihren Freund. „Sag mal, bei ihr macht er das jetzt? Das ist doch Verleumdung. Oder was ist das?“ Ich trat nun mit heruntergelassener Hose und wie gesagt recht steifer Männlichkeit hinter sie.

„Nicht aufregen!“, raunte ich ihr zu und fasste sie sanft an der Seite. Meine Männlichkeit legte sich gegen ihren Rücken, was sie aber in der Aufregung vermutlich nicht wahrnahm.

„Aber das ist doch echt unmöglich!“, schimpfte Clara.

„Ich weiß, sagte ich. Aber wenn er dich so behandelt, dann provozieren wir ihn eben ein bisschen.“

„Wie meinst du das?“, fragte Clara. Sie warf mir nur kurz den Blick an den Augenwinkeln zu, dann richtete sie ihre Augen wieder auf das Spielfeld.

Ich bewegte nun eine meiner Hände an ihre Brust und die andere abwärts. „Es sind nicht alle Männer so grob, musst du wissen“, raute ich ins Ohr.

„Okay“, sagte sie nur. Da bin ich mal gespannt.“ Während ich meine eine Hand nun auf ihre kleine, schöne, süße Brust legte, erreichte ich mit der anderen ihren Intimbereich. Ich war erstaunt, wie feucht sie dort unten war.

„Ah ja, das wird echt provokativ“, sagte Clara und sah kurz zu meiner Hand hinunter. Ich fuhr nur ganz zanft durch ihre Spalte.

„Na, du bist ja eigentlich schon ganz auf Touren, sagte ich. Dann machen wir das doch gleich anders.“

„Was meinst du jetzt?“, fragte Clara.

„Stell dich mal kurz auf die Zehenspitzen“, verlangte ich. Während sie gehorchte, drückte ich meine Männlichkeit etwas nach unten und ging leicht in die Knie. Ich gelangte nun mit meinem Penis zwischen ihre Beine. Im nächsten Augenblick lag meine Eichel zwischen ihren Schamlippen. Ich richtete mich wieder etwas auf. Dann legte ich beide Hände auf ihre kleinen Brüste. „So“, flüsterte ich ihr zu. „Irgendwelche Wünsche?“

„Ey, pass auf, wenn Johann mich sieht!“, warnte Clara mit belegter Stimme.

„Willst du ihn rufen?“, fragte ich, und rieb mich an ihren äußeren Schamlippen.

„Nee, der würde mich nen Kopf kürzer machen.“

„Dazu müßte er erst mal an mir vorbei“, sagte ich. „Ich lass nicht zu, dass eine Lady so behandelt wird.“

„Das hört sich schon eher nach Gentleman an“, meinte Clara, während sie noch immer dem Volleyballspiel zusah.

„Ja, und ich hab auch was Besseres für dich“, sagte ich. Dann nahm ich eine meiner Hände von ihrer Brust, führte sie abwärts und dirigierte mit ihrer Hilfe meine Eichel an die richtige Stelle. Anschließend legte ich die Hand flach auf Claras Bauch und drückte mein Becken vor. Ich zerteilte ihre Schamlippen und drang so langsam, aber unaufhaltsam in ihre Vagina ein.

„Oh wow“, stöhnte sie, als sie nach einem Überraschungsmoment realisierte, wie sich meine Männlichkeit tief in ihr Inneres vorarbeitete. Ich zog sie an mich und schob mich immer tiefer in sie hinein. Sie war überraschend eng. Vielleicht, weil sie so klein war. Vielleicht, weil Johann sie zu selten ran nahm.

Schließlich steckte mein Penis vollständig in ihrem Inneren. „Krass, sagte sie, das hätte ich jetzt nicht erwartet. Bist du wirklich in mir?“

„Wonach fühlt es sich denn an?“

„Also irgendetwas ist da schon ganz schön hart, würde ich sagen.“

Ich gab mich dem Gefühl hin und versuchte, mich in ihr Inneres einzufühlen. Es fühlte sich schön an. Aber sie war wirklich eng. „Hm, aber viel Platz ist da nicht“, stellte ich fest.

„Jetzt auch noch Ansprüche stellen?“, reagierte sie erbost. Und noch immer schaute sie sich das Spiel an, als wäre nichts.

„Ich kann auch wieder raus“, sagte ich und zog mich ein klein wenig aus ihr zurück.

„Aber nicht zu weit“, verlangte sie sofort.

Ich hielt inne. „Ist ja gut.“ Dann stieß ich meinen Penis wieder in sie hinein. Sie stöhnte. „Also was jetzt?“, fragte ich. „Lust zu ficken?“ Weil sie nicht antwortete, wiederholte ich die Prozedur ein paar mal, zog mich langsam aus ihr heraus und stieß dann schnell wieder zu. Ich merkte, wie es ihr gefiel.

„Ja, verdammt!“, sagte sie schließlich. „Fick mich! Aber lass es uns Johann nicht auf die Nase binden.“

„Okay.“ Ich setzte das Spiel also fort, stieß wieder und wieder in sie hinein. Gleichzeitig versuchte ich möglichst unauffällig hinter ihr zu stehen, hielt sie nur fest. Wir beide sahen uns das Spiel an und tatsächlich bekam Johann eine ganze Weile nichts davon mit. Erst als er einmal genau in unsere Richtung sah, hielt er kurz inne und checkte dann, was abging.

„Ey, ihr habt Spaß, oder was?“ rief er.

„Ja, also ich hab Spaß“, stimmte Clara zu.

„Fühlt sich gut an“, sagte ich nur, und stieß gerade in dem Moment meinen ganzen Schaft in Claras Vaginalbereich. Sie krümmte sich und stöhnte. „Oh, wow! Weiter, weiter“, ächzte sie.

Ich gehorchte, und unter Johanns Augen steigerte ich das Tempo. „Ich glaub, deine Freundin kommt sonst ein bisschen zu kurz“, neckte ich Johann. „Aber spiel du mal weiter, ich kümmere mich um sie.“

Johann wandte sich an Lea. „Ey, das glaubste nicht, oder?“

„Ja, schon krass“, stimmte Lea zu.

„Naja, ich hoffe, du hast dann nach dem Spiel nichts vor?“

„Schauen wir mal“, sagte Lea abwehrend. Dann wandten sie sich wieder dem Spiel zu. Gerade in dem Moment schlug Marco die nächste Angabe.

Und auch Clara richtete sich wieder an mich. „Fühlt sich echt gut an, so im Stehen. Richtig intensiv, irgendwie.“

„Ja, finde ich auch“, bestätigt ich. „Vielleicht liegt das aber an dir. Du hast einfach so einen krassen Körper.“

„Pah, kreatives Kompliment, du Schleimer.“

„Nee, ich weiß, wovon ich rede. Nicht alle fühlen sich so intensiv an.“

„Hm, kann ich bei den Kerlen aber auch bestätigen“, sagte sie.

„Ist es anders als bei Johann?“, fragte ich.

„Naja, darauf gehe ich jetzt mal lieber nicht ein.“

An dieser Stelle sei nebenbei erwähnt, dass Leonie und Torben neben uns ebenfalls immer noch beschäftigt waren, aber wir beachteten sie gar nicht. Irgendwann achteten wir auch nicht mehr wirklich auf das Spiel. Ich für meinen Teil schloss die Augen und ich konnte fühlen, dass auch Clara ganz in sich ging und die Augen schloss. Wir sahen uns nicht mehr, aber wir fühlten uns, wir verloren in uns, ineinander. Ich drang tiefer und tiefer in sie ein, immer wieder. Stieß in sie vor, bahnte mir meinen Weg, schuf Platz in ihrer Enge, genoss ihre Nässe und Wärme und Leidenschaft, spürte ihren Körper, ihre Haut, ihre Bewegungen, ihr Zittern, ihre Erregung überall. Und bald war es, als bewegten wir uns gemeinsam im Einklang, ich in ihr und sie mit mir.

Irgendwann, als meine Kräfte nachließen, teilte ich sie besser auf und wie von selbst wechselte ich in ein langsameres, aber dafür tieferes und noch gefühlvolleres Stoßen. Und das brachte meine imaginäre Anzeige zum Füllen. „Nimmst du die Pille oder irgend so etwas?“, fragte ich Clara.

„Ach, scheiß drauf!“, antwortete sie. Und in dem Moment war es dann eh zu spät. Meine Dämme brachen. Ich stieß an ihren hinteren Widerstand tief in ihrem Inneren und dann öffneten sich die Tore und ich füllte sie ab mit meinem heißen Samen. Alles, was in mir war, floss aus meinem Körper in ihren. Ich gab ihr alles, was ich in dem Moment hatte. Alles, was ich noch nicht Leonie gegeben hatte.

Ich war so in Ekstase, wie betäubt. Ich nahm gar nichts wahr, ergoss mich sekundenlang in ihr. Und erst nach einer ganzen Weile kam ich langsam wieder zu mir, bemerkte, dass ich sie immer noch von hinten umschlossen hielt, immer noch tief in ihr stimmte. Aber die anderen hatten uns inzwischen umringt. Offenbar war das Spiel inzwischen vorbei.

„Ja, das war ganz ordentlich“, sagte jemand. Ich war so betäubt. Ich verstand nicht einmal, wer es war. Erschöpft ließ ich Clara los und ließ mich in den Sand sinken.

3

Erschöpft von Sex mit der kleinen Clara hatte ich mich neben dem Beachvolleyballplatz zu Boden sinken lassen. Meine Sexpartnerin beim letzten Akt hingegen hatte offenbar weniger Erholung notwendig. Sie bekam nämlich mit, wie ihr Freund Johann mit seiner Teamgefährtin Lea flirtete, und schritt ein: „He Freundchen. Du kannst dich ja gar nicht beschweren. Hättest du dich mal besser benommen, müsstest du jetzt auf niemanden neidisch sein."

»Ey, du bist so ungerecht«, beschwerte sich Johann.

»Na ja, jeder wie ihm gebührt«, entgegnete Clara. »Ich hätte mich ja auch um dich gekümmert, wenn du gewollt hättest«, rechtfertigte sich Johann. Und jetzt -- sein Blick wanderte zwischen mir und Lea hin und her -- »also, wenn du nicht willst...«

In dem Moment sprang Marco der brenzlig werdenden Situation rettend bei. »Ich glaube, Johann und Clara sollten im nächsten Spiel zusammenspielen. Torben, Leonie, was ist mit euch? Wollt ihr auch wieder?« Er warf einen Seitenblick zu seiner eigenen Freundin. »Ich denke, Hanna und ich würden jetzt mal aussetzen.« Hanna nickte bestätigend.

Ich war natürlich einverstanden, denn ich war erst mal K. o. Lea sah zwar so aus, als hätte sie gerne noch weitergespielt, aber sie gab sich geschlagen und trottete zum Spielfeldrand. Da sahen sich Johann und Clara an und erkannten, dass alles darauf hinauslief, dass sie zusammenspielen würden. Einen Moment lang schien noch etwas Spannung in der Luft zu liegen, dann grinste zuerst Johann, und Clara verdrehte nur die Augen. Glücklicherweise legten sie den Streit bei. Anscheinend waren die Neckereien wirklich nur nach dem Motto »Was sich liebt, das neckt sich« gewesen.

Die beiden spielten also das nächste Spiel gegen Leonie und Torben. Hanna, Marco und Lea dagegen setzten sich neben mich an den Spielfeldrand, ins Gras, wo die Sonne den Boden schon angenehm angewärmt hatte. Ich legte mich auf den Rücken und schloss die Augen.

Ich hörte zu, wie der Ball hin und her flog, wie er dumpf aufkam oder scharf zurückgeschlagen wurde, begleitet von kurzen Ausrufen, Anfeuerungen und gelegentlichem Lachen. Jemand schimpfte leise über einen verpatzten Schlag, ein anderer jubelte über einen Punkt. Dazwischen mischten sich die Stimmen von Lea und Hanna, die sich halb flüsternd über Belanglosigkeiten austauschten, über Schule, Leute, die gerade nicht da waren, und irgendeine Geschichte, die offenbar schon länger in der Runde kursierte.

Ich ließ all das an mir vorbeiziehen, ohne genau hinzuhören, nahm nur den Rhythmus wahr: Ball, Ruf, Lachen, Wind im Gras. Das Spiel lief weiter, während ich reglos dalag, und allein das Zuhören reichte aus, um mich langsam wieder zur Ruhe kommen zu lassen.

Irgendwann verstummte allerdings das Gespräch der Mädels, und ich vernahm vermehrt Getuschel von nebenan, was mich glauben ließ, dass Hanna von Marco anderweitig abgelenkt wurde. Lea dagegen richtete ihre volle Aufmerksamkeit auf das Spiel.

»Der Aufschlag war riskant«, murmelte sie, mehr zu sich selbst als zu mir. Der Ball flog, berührte noch eben die Linie. »Ha. Gerade so.«

Kurz darauf folgte ein scharf geschlagener Ballwechsel. Lea zog leicht die Augenbrauen hoch. »Das Timing war gut. Aber Torben steht wieder falsch.« Ein dumpfes Aufkommen, dann ein Aufstöhnen vom Feld. Sie schnaubte leise. »Hab ich's doch gesagt.«

Ihre Stimme war ruhig, konzentriert, fast sachlich. Trotzdem hatte sie etwas Beruhigendes. Ich hörte ihr eine Weile zu, ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen, spürte den warmen Boden unter mir und wie die Anspannung langsam aus meinem Körper wich. Ball, Rufe, Leas Kommentare -- alles floss ineinander, wurde zu einem gleichmäßigen Hintergrundrauschen.

Irgendwann öffnete ich die Augen.

Lea saß direkt neben mir. Die Arme hatte sie hinter sich auf dem Boden abgestützt, die Finger ins Gras gekrallt. Ihr durchtrainierter Oberkörper war leicht nach hinten geneigt, die Beine weit von sich gestreckt. Sie wirkte vollkommen bei sich, vollkommen im Moment.

Ihr Blick hing am Spielfeld, konzentriert und wach. Die Sonne zeichnete weiche Schatten auf ihre Haut. Aus dieser Nähe entging mir nichts: die Spannung in ihren Schultern, die ruhige Bewegung ihres Atems, die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihren Körper hielt.

Ich musterte sie einen Moment zu lange.

»Mensch, Lea«, sagte ich schließlich, ruhig, fast beiläufig, »du machst schon jede Frau neidisch, wie du da sitzt. Weißt du das eigentlich?«

Sie lachte kurz auf, fast erschrocken, und schüttelte den Kopf. »Jetzt hör aber auf«, meinte sie und ließ den Blick demonstrativ auf dem Spielfeld. »Konzentrier dich lieber aufs Spiel.«

»Ich konzentriere mich«, erwiderte ich. »Nur nicht auf dasselbe wie du.«

Sie verzog den Mund, als wolle sie streng wirken, doch es gelang ihr nicht ganz. »Du bist unmöglich«, sagte sie, und ein Lächeln blitzte trotzdem auf.

Ein Ball knallte hart ins Feld. Lea hob automatisch den Kopf. »Der war gut«, murmelte sie hastig. Dann räusperte sie sich.

»Ich sag ja nur«, fuhr ich fort, leise, »man merkt, dass du dich in deinem Körper wohlfühlst.«

Sie schwieg einen Moment. Dann zog sie die Schultern leicht hoch. »Du interpretierst da viel rein.«

»Vielleicht«, sagte ich. »Aber rot wirst du trotzdem.«

Sie warf mir einen schnellen Blick zu, ertappt, und wandte sich sofort wieder ab. Tatsächlich hatte sich eine feine Röte auf ihre Wangen gelegt. »Blödsinn«, murmelte sie.

Auf dem Feld ging ein Punkt verloren, doch Lea kommentierte ihn nur noch halbherzig. Ihre Aufmerksamkeit schwankte. Sie verlagerte ihr Gewicht ein wenig, die Bewegung kaum merklich, aber nah genug, dass ich sie wahrnahm.

»Du solltest wirklich still sein«, sagte sie schließlich, leiser als zuvor.

»Warum?«, fragte ich.

Sie zögerte. Dann lächelte sie schief. »Weil ich sonst nicht weiß, wo ich hingucken soll.«

Ich ließ den Satz einen Moment stehen und vergewisserte mich kurz, dass Hanna und Marco ein Stück abseits eng umschlungen miteinander auf dem Boden lagen und... beschäftigt waren.

Lea tat so, als würde sie wieder das Spiel verfolgen, doch ihr Blick glitt nur flüchtig über das Feld. Ihre Neugier hatte gesiegt -- und zwischen uns lag plötzlich eine Spannung, die nichts mehr mit Volleyball zu tun hatte.

Ich rückte ein wenig näher, ohne dass es auffiel. Nicht so sehr, dass es eine klare Bewegung gewesen wäre, eher so, als hätte ich mir einfach bequemer gemacht. Lea bemerkte es trotzdem. Sie bemerkte alles.

»Du klingst«, sagte ich nach einer Weile, »als würdest du innerlich jeden Ball selbst spielen.«

Sie verzog leicht den Mund. »Man kann auch vom Rand aus sehen, wenn etwas schiefgeht.«

»Gerade das«, meinte ich. »Man ist nah dran, aber nicht drin. Das lässt dich nicht kalt, was?«

Sie überlegte kurz, dann nickte sie. »Vielleicht. Man sitzt halt daneben und denkt die ganze Zeit: Jetzt. Jetzt müsste man eingreifen.«

Ein Pfiff vom Feld, dann Gelächter. Lea folgte dem Spiel mit den Augen, aber ihre Stimme war ruhiger geworden.

»Und?«, fragte sie. »Du bist doch auch nicht dabei. Stört dich das nicht?«

»Doch«, sagte ich. »Aber ich habe gerade etwas anderes, worauf ich achten kann.«

Sie sah mich an, nicht überrascht, eher prüfend. »Aha.«

Ich lächelte nur und sah wieder zum Spielfeld. »Die anderen da drüben«, sagte ich nach einer Pause, »die scheinen mir sehr mit sich selbst beschäftigt. Die merken gar nicht, was neben ihnen passiert.«

»Das ist manchmal ganz angenehm«, entgegnete sie. »Nicht ständig im Mittelpunkt zu stehen.«

»Mag sein«, sagte ich. »Aber übersehen zu werden ist etwas anderes.«

Lea schwieg. Dann atmete sie langsam aus. »Du meinst, ich fühle mich gerade übersehen.«

Es war keine Frage.

»Ich glaube«, sagte ich vorsichtig, »du bist es nicht gewohnt, einfach nur Randfigur zu sein.«

Sie lachte leise. »Jetzt analysierst du mich schon?«

»Nur ein bisschen«, gab ich zurück. »Du wirkst angespannt.«

»Das ist der Boden«, meinte sie trocken. »Und das Nichtstun.«

Sie setzte sich ein Stück anders hin, zog die Schultern leicht nach hinten. Die Bewegung brachte sie mir näher. Nicht absichtlich, aber auch nicht zufällig.

»Wenn man so sitzt«, sagte ich, fast beiläufig, »staut sich das alles im Rücken.«

»Ach ja?«, fragte sie und hob eine Augenbraue.

Ich hob die Hand nur ein wenig, ließ sie dann aber wieder sinken. »Nur eine Beobachtung.«

Lea musterte mich einen Moment. Dann wandte sie den Blick wieder dem Spielfeld zu. »Du kannst ja viel beobachten.«

»Das stimmt«, sagte ich. »Vor allem, wenn jemand sich nicht ganz wohl fühlt.«

Sie schnaubte leise. »Ich fühle mich wohl genug.«

»Genug«, wiederholte ich und lächelte.

Der Ball flog wieder über das Netz. Lea kommentierte den Spielzug, präzise wie zuvor, aber ihre Stimme klang weicher. Nach einer Weile sagte sie, ohne mich anzusehen: »Du sitzt übrigens ziemlich nah.«

»Stört dich das?«, fragte ich ruhig.

Ein kurzer Moment verging. Dann schüttelte sie den Kopf. »Nein.«

Ich ließ meine Hand locker auf dem Boden liegen, dicht bei ihrem Rücken, ohne sie zu berühren. Die Nähe war da, spürbar, aber offen.

»Wenn du willst«, sagte ich leise, »kann ich dir ein bisschen die Spannung rausnehmen. Rein praktisch.«

Sie lachte kurz, leise. »Natürlich. Ganz uneigennützig.«

»Natürlich«, bestätigte ich.

Sie dachte nach, dann zuckte sie kaum merklich mit den Schultern. »Nur kurz«, sagte sie.

Ich legte meine Hand behutsam an ihren oberen Rücken, ohne Druck, nur warm, ruhig. Sie spannte sich nicht an, wich aber auch nicht zurück.

Einen Moment lang tat ich nichts weiter, ließ meine Hand einfach dort liegen, als wollte ich ihr erst einmal Zeit geben, sich daran zu gewöhnen. Ihr Atem ging gleichmäßig, doch nicht ganz ruhig.

»Der nächste Ballwechsel wird interessant«, sagte sie plötzlich und fixierte das Spielfeld. Ihre Stimme klang konzentriert, fast ein wenig zu betont.

Ich lächelte unwillkürlich und begann erst dann, meine Hand minimal zu bewegen. Keine richtige Massage, eher ein sanftes Nachzeichnen, als würde ich die Spannung unter ihren Fingern ertasten.

Lea räusperte sich. »Der Aufschlag war zu kurz«, meinte sie. »Das müssen sie ausnutzen.«

Ich zog kleine, langsame Kreise, kaum wahrnehmbar, direkt unterhalb ihrer Schulterblätter. Ihre Schultern senkten sich ein Stück, als hätte jemand unauffällig einen Knoten gelöst.

»Hm«, machte sie leise, fing sich aber sofort. »Also... der Block war schlecht gestellt.«

Ich verlagerte den Druck ein wenig, nicht stärker, nur gezielter. Meine Finger fanden eine Stelle, an der sie offenbar besonders angespannt gewesen war.

Lea atmete tief ein. Dann lachte sie kurz, etwas zu hell. »Du machst das absichtlich.«

»Ich mache gar nichts«, sagte ich ruhig. »Du sitzt einfach still.«

Sie schnaubte, wollte widersprechen, brachte aber nur ein leises: »Jetzt guck doch, das war eindeutig im Aus.«

Meine Hand wanderte langsam ein Stück tiefer, blieb aber immer im sicheren Bereich, tastend, aufmerksam. Ihre Haut war warm, und unter meinen Fingern spürte ich, wie sie unbewusst den Rücken ein wenig durchdrückte, als käme sie mir entgegen.

»Du solltest wirklich beim Spiel bleiben«, murmelte sie, ohne mich anzusehen.

»Das tue ich«, erwiderte ich. »Ich sehe nur gerade ein anderes Spiel.«

Sie schüttelte leicht den Kopf, ein Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie angestrengt versuchte, den nächsten Ballwechsel zu kommentieren. Ihre Stimme stockte kurz, fing sich wieder.

Ich ließ meine Hand nun langsamer gleiten, weniger kreisend, mehr streichend, gerade so viel, dass die Bewegung nicht mehr ganz neutral wirkte.

Lea zog scharf die Luft ein, dann presste sie die Lippen aufeinander. »Jetzt...«, begann sie, brach ab und sagte stattdessen: »Der Punkt geht an Leonie, ganz klar.«

Ihre Konzentration war sichtbar. Sie hielt den Blick starr auf das Feld gerichtet, als hinge davon alles ab. Doch ihr Körper verriet sie. Die Spannung wich, Millimeter für Millimeter.

»Du kannst ruhig loslassen«, sagte ich leise.

»Ich lasse los«, antwortete sie sofort.

Ich zog eine letzte, etwas längere Bewegung über ihren Rücken, dann verharrte meine Hand wieder ruhig an Ort und Stelle.

Für einen Augenblick sagte keiner von uns etwas. Das Spiel ging weiter, Rufe hallten über das Feld, irgendwo klatschte jemand in die Hände, doch zwischen uns war es still geworden, fast wie unter einer eigenen kleinen Kuppel.

Lea atmete langsam aus. »Nur... noch einen Moment«, sagte sie schließlich, ohne den Kopf zu drehen.

»Du könntest einfach die Augen schließen und entspannen«, murmelte ich, mehr Vorschlag als Aufforderung.

Sie zögerte kaum merklich. Dann veränderte sich etwas an ihrer Haltung, als würde sie sich innerlich einen Schritt zurücknehmen, und ich glaube, sie schloss tatsächlich die Augen.

Ich rückte bequem hinter sie und strecke meine Beine seitlich an ihr vorbei. Erst dann ließ ich meine Arme locker um sie gleiten, nicht fest, eher ein Rahmen als ein Griff.

Lea spannte sich einen Augenblick lang an. Dann, ganz langsam, ließ sie sich zurücklehnen. Ihr Rücken fand meinen Oberkörper, ihr Gewicht verteilte sich, und plötzlich war sie da, ganz da, in meinen Armen. Meine Hände legten sich flach auf ihren Bauch.

Ich hielt sie ruhig, ohne etwas zu erzwingen. Ihr Kopf neigte sich ein wenig zur Seite, ihr Atem wurde tiefer.

Mir ging durch den Kopf, wie unwirklich das doch war. Dass ausgerechnet ich hier saß, ein ganz normaler Typ, nichts Besonderes, und diese trainierte, selbstbewusste, wunderschöne Frau sich einfach fallen ließ. Dass ich ihre Wärme spürte, die feine Bewegung ihres Atems, die Nähe, die man nicht planen kann.

Ihre Haut unter meinen Händen fühlte sich lebendig an, pulsierend. Nicht heiß, wie man in billigen Romanen liest, sondern intensiv auf eine stille, fast überwältigende Weise. Jeder Kontakt schien mehr zu bedeuten, weil er so selbstverständlich war.

Lea sagte nichts. Sie verharrte einfach an mich gelehnt, ließ den Moment geschehen.

Vom Spielfeld her kam Jubel, dann Gelächter, doch es klang weit weg. Für mich zählte nur dieses Gewicht in meinen Armen.

Ich senkte den Kopf ein wenig, nicht nah genug, um sie zu berühren, aber nah genug, um ihren Duft wahrzunehmen.

Sie öffnete die Augen nicht. Stattdessen atmete sie noch einmal tief aus und lehnte sich ein kleines Stück fester an mich.

Da hob ich meine Hände und legte sie zielsicher auf ihre Brüste. Es war unerhört, verboten, verrückt. Und genau so fühlten sie sich an, fest und verführerisch zwischen meinen Fingern. Ein tiefes Seufzen Leas signalisierte mir, dass es genau das war, was sie sich gewünscht hatte.

Ganz sanft begann ich, ihre jungen Früchte zu kneten. Sie ließ es zu. Und gleichzeitig fragte sie, dicht an mich gelehnt mit nach wie vor geschlossenen Augen: »Beschreibst du mir das Spiel?«

Ich räusperte mich und schaute zum Volleyballfeld, während ich meine Hände ihrem Werk überließ. »Also Leonie hat gerade Aufschlag. Johann steht sehr mittig, ob sie das sieht?... Ups, sie hat es gesehen.« Und Johanns Fluch war über die ganze Wiese zu hören. »Tja, jetzt muss er erstmal den Ball holen. Und Clara ist außer sich.«

»Hm. Was machen Hanna und Marco gerade?«

Mein Blick wanderte zu den beiden. »Also ich könnte es dir ja beschreiben...«

»Aber?«

Ich löste meine rechte Hand von ihren Brüsten und ließ sie abwärts wandern. »Oder ich demonstriere es.«

Lea ließ mich machen. Ich erreichte ihren Schambereich, der vollkommen glatt rasiert war. Ein Zittern durchfuhr ihren Körper, als ich ihre empfindliche Stelle erreichte. Aber sie sagte nichts. Und wie beiläufig legte ich meine Finger an ihre Schamlippen.

Kurz hielt ich inne. Sollte ich es wirklich wagen? Ging das nicht zu weit? Nach Leonie und Clara nun das? Aber dann sah ich hinüber zu Hanna und sagte: »Also Marco macht das ungefähr so«, während ich langsame Kreisbewegungen mit meinen Fingern vollführte. Lea war so feucht, als wartete alles an ihr auf diese Berührung.

Dennoch sagte sie: »Ich hab gar nicht mitbekommen, dass ich dir das erlaubt hätte.«

»Ach komm, fühlt sich das nicht gut an?«

»Geht so.« Aber die Geräusche, die sie von sich gab, sprachen eine andere Sprache.

»Ich kann dir auch weiter das Spiel beschreiben.«

»Ne, lass mal.«

Hatte Lea tatsächlich das Interesse am Volleyball verloren? Das so etwas mal vorkam. »Ich muss meine Sache gut machen«, bemerkte ich deshalb.

»Hm«, sagte Lea und fand: »Das Gespräch ist ein bisschen oberflächlich, findest du nicht?«

»Wenn du gestattest, können wir gerne in die Tiefe gehen«, erwiderte ich.

»Ich warte darauf.«

Diese Aufforderung ließ ich nicht länger in der Luft hängen als nötig. Sofort nahm ich Zeige- und Mittelfinger meiner rechten Hand zusammen und schob sie langsam in ihren Lustkanal hinein. Ich spürte gar keinen Widerstand, so feucht war sie mittlerweile.

»Fühlt sich an, als hättest du auf Besuch gewartet«, sagte ich. Während ich tiefer glitt, drückte ich mit der linken Hand ihre Brust sanft zusammen.

»Du immer mit deinen dummen Sprüchen, ey.«

Ehe ich etwas sagen konnte, drang plötzlich Leonies Stimme laut über die Wiese. »He, will jemand das nächste Match spielen?«

Ich sah, wie Marco nur kurz den Kopf hob und dankend ablehnte. Lea aber richtete sich abrupt im Sitzen auf, als wäre es ihr plötzlich unangenehm. Meine Finger rutschten daher aus ihr heraus und instinktiv löste ich auch meine Hand von ihrer Brust.

Leonie schien das gesehen zu haben. »Lea, was ist mir euch?«

Lea warf einen kurzen Blick über die Schulter zu mir, stand dann aber auf. »Wie oft habt ihr jetzt gespielt?«, fragte sie zurück.

»Einmal jetzt.«

»Ach so.« Lea zögerte kurz. »Ne, dann spielt ihr doch noch eine Runde.«

»Okay.« Leonie wandte sich ab und die vier Volleyballer diskutierten, bis zu welcher Punktzahl sie das nächste Match bestreiten würden.

»Mensch Lea, ich dachte schon...«

Lea drehte sich zu mir um. »Was dachtest du?«

Sie stand in ganzer Pracht unmittelbar vor mir, mein Blick auf Höhe ihres Unterleibs. »Dass du verdammt heiß bist...«, murmelte ich.

»So?« Sie kam noch näher und stellte sich über mich, sodass ich sie wirklich hautnah vor mir hatte. Ihr Duft stieg verführerisch in meine Nase. »Willst du mal wissen, was ich manchmal mit meinem Yogatrainer mache?«

»Nur zu«, sagte ich ahnungslos. Was würde jetzt...

Meine Fragen lösten sich auf, als Lea ihre Beine seitlich neben meinen positionierte und sich in die Hocke herabsinken ließ. Ihr Gesicht war plötzlich vor meinem, ich sah ihr direkt in die Augen und die Tiefe ihres Blickes lenkte mich einen Moment ab. So registrierte ich erst im Nachhinein, wie sie mein steif erigiertes Glied mit einer Hand ergriff und in Position brachte. Ich registrierte es, als sie sich ganz fallen ließ und ich in einem Rutsch mit meiner Männlichkeit tief in Leas Unterleib eindrang.

»Oh, verdammt«, keuchte ich. Aber ich hatte gar keine Zeit, mich an das neue Gefühl zu gewöhnen, denn schon drückte Lea ihre Lippen auf meine und ich schmeckte ihren zarten Himbeergeschmack. Also die Geschmacksrichtung kann Einbildung gewesen sein, es knisterte auf jeden Fall göttlich auf meinen Lippen. Gleichzeitig legte Lea ihre Arme hinten auf mein Schulterblatt und drückte mich an sich. »Hmhmhm«, war alles, was ich während des intensiven Kusses herausbrachte.

Dann ließ Lea von meinen Lippen ab. »Wolltest du etwas sagen?«

»Das machst du also mit deinem Yogalehrer?«

Lea grinste. »Warte.« Nacheinander streckte sie nun die Beine aus, langsam, bis sie vollkommen gerade zur Seite zeigten. ich spürte Druck auf mein Glied, das nach wie vor in ihr steckte.

»Oh man, ich würde gern mal mit dir Yoga machen.«

»Na dann, leg dich hin«, forderte Lea mich auf. Ich gehorchte, ließ mich nach hinten sinken und lag nun mit dem Rücken im Gras.

Lea verließ ihre Spagathaltung wieder und stützte sich nun mit den Unterschenkeln auf. Meine Hände nahm sie in die ihren. Dann begann ein Ritt, wie ich noch keinen erlebt habe. Während wir wie Verliebte Händchen hielten, hob und senkte sie ihr Becken in einer Präzision und Leidenschaft, dass mir fast schwindelig wurde vor Lust. Wahrscheinlich kam ich nur deshalb nicht sofort zum Höhepunkt, weil mein kleiner Freund überfordert war.

Meine Nervenzellen schossen kreuz und quer. In mir feuerte ein totales Gefühlschaos, dass ich überhaupt nicht wusste, wie mir geschah. Ich sah nur Lea vor mir, wie sie auf und ab hüpfte, vor und zurück, und ich spürte sie irgendwie, irgendwo, überall um mich herum. »Halt«, stieß ich hervor. »Warte kurz«, setzte ich nach, als Lea nicht reagierte.

Da hielt sie tatsächlich an. »Was, bekommst du Rückenschmerzen?«, fragte sie.

Ich keuchte. »Nein, es ist nur..." Ich rang mit den Worten, suchte ihre Augen mit meinen, konzentrierte mich auf die Berührung unserer Hände. »Ich will es überhaupt erst mal begreifen, dass ich in dir bin. Dass wir zusammen...« Ich konnte nicht weitersprechen, weil Lea sich in dem Moment zu mir herabbeugte und ihre Lippen auf meine legte. Ich schlang meine Arme um ihren Körper und wir verfielen in einen langen Kuss, bei dem sich unsere Lippen vereinten wie zwei lang ersehnte Verliebte.

Als wir unseren Kuss irgendwann unterbrachen, flüsterte sie: »Wenn dir diese Stellung nicht beharrt, sag's doch gleich.«

»Das ist es nicht«, sagte ich und versuchte, mein Becken zu bewegen, um meine Männlichkeit in ihr zu spüren. »Du warst nur etwas flott.«

»Naja, immerhin ist das mein erstes Mal heute, während du schon mit Leonie und Clara zugegangen warst«, rechtfertigte sie sich.

»Touché!«, murmelte ich und bewegte mich weiter in ihr. Sie nahm meine Bewegungen langsam auf und wir begannen ein sanftes Spiel unserer Unterkörper.

»Außerdem dachte ich, dass du beim dritten Mal vielleicht mal was anderes erleben willst als dieses unschuldige Liebesspiel.«

»Unschuldig würde ich das nicht nennen«, sagte ich, und rammte meine Schwerspitze tiefer in ihren Unterleib. Jetzt bekam ich wieder ein ordentliches Gefühl. Ich begann sie in langsamen und allmählich kürzer werdenden Intervallen zu ficken. Sie nahm meine Stöße bereitwillig auf.

»Also dann«, kommentierte sie irgendwann in ihrem Stöhnen, »vielleicht ist es einfach so, dass du gerne die Kontrolle hättest.«

»Vielleicht«, stimmte ich zu und dann nahm ich sie einem Impuls folgend und wälzte mich mit ihr herum und drehte sie auf den Rücken, sodass ich über ihr lag. Dann erhob ich mich kurz, sah diese wunderschöne, top trainierte, bildhübsche Frau unter mir, sah mein Glied im Ansatz in ihr stecken und ließ mich wieder auf sie hinabfallen. »Du bist einfach himmlisch!«, flüsterte ich ihr zu, während ich tief in sie eindrang.

»War das bei Leonie und Clara anders?«

»Nicht grundsätzlich, aber sie waren nicht wie du«, erwiderte ich. Ich drang du so tief in ihr Innerstes vor, dass meine gesamte Männlichkeit in ihrem Lustkanal steckte und ich alles Erreichbare in ihr wahrnahm. »Am liebsten würde ich...«

»Was würdest du gerne?«

Ich sah ja in die Augen und hielt kurz inne. »Nur zur Sicherheit, verhütest du eigentlich?«

»Nein«, sagte sie.

Meine Augen mussten riesig gewogen gewesen geworden sein. »Wie nein? Fast war ich versucht, mich aus ihr zurückzuziehen. Ein Kind wollte ich nun doch nicht so plötzlich.

»Die Ärzte haben mir schon als Kind glaubhaft versichert, dass ich nie Kinder bekommen werde«, erklärte sie mir.

Ich atmete tief ein und aus. »Okay, also...«

Sie zog mich wieder an sich und drückte mir einen kurzen Kuss auf den Mund. »Also alles rein, was du hast.«

Meine Antwort ging in Murmeln und Knutschen unter. Dann zeigte ich Lea, was ich wollte. Ich hatte sie in meiner Wunschposition unter mir. Konnte sie überall spüren. Hob mein Becken, stieß in sie hinein, hob es wieder, bohrte mich in sie vor, drückte mein Penis in ihre Vagina, zerteilte ihre Schamlippen wieder und wieder.

Ich ächzte und stöhnte, Lea keuchte und warf sich mir entgegen. Wir übersäten uns mit Küssen, steigerten unsere Leidenschaft ins Unermessliche. Ich knete an ihren unwiderstehlichen Brüsten herum, fuhr mit meinen Händen über ihren ganzen Körper, drückte sie an mich, presste mich in sie.

Sie schlang irgendwann ihre Beine um meinen Rücken, um mich ganz besonders tief aufzunehmen, und ich tat ihr den Gefallen und drang so unendlich tief vor, dass meine Rezeptoren es nicht mehr aushalten konnten. Alle meine Dämme brachen und eine Explosion heißen Spermas zündete an der Spitze meiner Männlichkeit tief in ihrem Lustkanal. »Oh Lea, Oh Lea«, keuchte ich

»Gib mir alles, gib mir alles«, erwiderte sie.

»Du Luder«, neckte ich sie.

»Selber Luder, fickst mit dreien an einem Abend.«

Während ich schon spürte, wie meine Kräfte schwanden, schaute ich nach rechts zu Marco und Hanna. »Mal sehen, ob es bei dreien bleibt.«

»Du!«, schimpfte Lea, zog mich aber vollends zu sich heran und nahm mich in so eine enge Umklammerung, dass ich mich außer ein paar kurzen Zuckungen nicht mehr bewegen konnte, während ich alle meinen Samen in ihr Heiligtum pumpte. Es war wirklich verdammt guter Sex.

4

Ich musste kurz in Leas Umklammerung weggedämmert sein, denn ich schreckte hoch, als mehrere Stimmen unsere Namen riefen. Auch in Lea kam Bewegung und ich flutschte erschlafft aus ihr heraus, während sie sich aufrichtete.

Die anderen fragten, ob noch jemand eine Partie Beachvolleyball spielen wollte. Das Match zwischen Clara und Johann sowie Leonie und Torben war offenbar vorbei. Lea war sofort Feuer und Flamme und eilte nackt, wie wir alle waren, zum Volleyballfeld.

Ich sah erstmal zum Himmel und stellte fest, dass die Sonne verschwunden war und es zu dämmern begonnen hatte. »Bald sieht man nicht mehr so viel«, gab ich laut zu bedenken.«

Marco in der Nähe war das egal. »Dann bin ich auf jeden Fall noch mal dabei«, rief er, sprang auf und lief Lea hinterher.

Da sah ich Hanna, die Marco am Boden zurückgelassen hatte. Was auch immer die beiden getan hatten, sie waren offenbar nicht zum Ende gekommen, jedenfalls wirkte Hanna etwas unbefriedigt. »Was ist mit dir, Schätzchen?«, fragte ich und ging auf sie zu.

Hanna seufzte und schüttelte den Kopf. »Ne, ich würde lieber noch mal in den Fluss gehen, ehe es dunkel wird. Aber macht ihr mal.«

»Verstehe ich«, erwiderte ich. »Aber wir wollen dich doch nicht allein lassen. Was dagegen, wenn ich mitkomme?« Ich streckte ihr meine Hand hin, um ihr aufzuhelfen.

Hanna sah hin zu den anderen, die sich nun im Drei-gegen-Drei auf dem Feld arrangierten. »Also, wenn du magst.«

Sie ergriff meine Hand und ich zog sie auf die Beine. »Warte, du hast da noch überall Gras«, stellte ich fest und befreite ihren Rücken kurzerhand von den größten Grashalmen, die auf ihrer Haut klebten. »War wohl eine hitzige Angelegenheit gerade?«, grinste ich.

Hanna wandte beschämt die Augen ab. »Ach nö, so viel ist eigentlich nicht passiert.«

»Oh, na, das ist schade.« Ich trat vor sie und bot ihr meine Hand mit einer leichten Verbeugung dar. »Darf ich Sie zum Fluss geleiten, edle Dame?«

Sie kicherte leise und ergriff meine Hand. Ich tat ihr den Gefallen, ihren süßen Körper nicht länger mit meinen Augen aufzusaugen, obwohl ich das gerne getan hätte, denn ich wusste um ihre Schüchternheit.

Hand in Hand gingen wir den kurzen Weg hinüber zum Fluss. Das Gras wurde feuchter, kühler, und irgendwo hinter uns hörte man das dumpfe Klatschen des Volleyballs und vereinzeltes Lachen. Es fühlte sich irgendwie an, als läge zwischen uns und den anderen plötzlich eine stille Grenze, obwohl sie kaum zwanzig Meter entfernt waren.

Am Ufer blieb Hanna stehen. Das Wasser schimmerte dunkel und trug träge die letzten Farben des Abends auf seiner Oberfläche. Sie zog ihre Hand nicht zurück, sondern trat nur ein wenig näher an mich heran.

»Es ist kalt«, stellte sie leise fest..

»Dann gehen wir langsam«, antwortete ich.

Wir stiegen nebeneinander ins Wasser, Schritt für Schritt. Die Kälte biss erst in die Knöchel, dann höher, ließ uns scharf einatmen. Hanna zog unwillkürlich die Schultern hoch und lachte kurz, unsicher. Ich legte ihr instinktiv eine Hand an den Rücken, um sie zu stützen. Sie lehnte sich einen Moment dagegen, als würde sie prüfen, ob das in Ordnung war.

Als wir schwammen, wurde das Wasser wärmer und umschloss uns weich und gleichmäßig. Unsere Bewegungen waren ruhig, beinahe vorsichtig, damit nichts die Stille zerbrach. Ab und zu streiften sich unsere Arme unter der Oberfläche, kaum sichtbar, aber jedes Mal lief ein deutliches Kribbeln durch mich. Hanna hielt den Blick meist auf das andere Ufer gerichtet, doch ich merkte, wie sie bei jeder Berührung minimal langsamer wurde.

Wir trieben schließlich nebeneinander, ließen uns ein Stück mitnehmen. Ihre Hand tauchte unter Wasser auf, suchte tastend, bis sie meine fand. Sie schloss die Finger um meine, fest genug, um keinen Zweifel zu lassen, und sah mich kurz an. In ihrem Blick lag dieses vorsichtige Staunen, als würde sie selbst nicht ganz glauben, wie viel Nähe zwischen uns möglich war, ohne ein Wort darüber zu verlieren.

Vom Ufer her rief jemand einen Punktestand, der Ball schlug wieder ins Spielfeld. Für uns war das alles fern. Das Wasser trug uns, die Dämmerung legte sich über Hannas Schultern und in diesem stillen Zwischenraum spürte ich sie deutlicher, als jede Berührung es je gekonnt hätte.

Wir standen inzwischen so nah beieinander, dass das Wasser unsere Körper kaum noch voneinander trennte. Über uns erstreckten sich die Bäume des Ufers und griffen mit ihren tiefhängenden Zweigen nach uns. Hanna ließ meine Hand los, aber sie ging nicht auf Abstand. Stattdessen blieb sie genau dort, wo sie war, als müsste sie sich erst vergewissern, ob diese Nähe erlaubt war.

»Eigentlich sollte ich bei Marco sein«, sagte sie schließlich leise und sah über meine Schulter hinweg zum Feld. Man konnte ihn lachen hören, irgendwem auf die Schulter schlagen. »Er meint es ja nicht böse. Aber manchmal...« Sie brach ab, suchte nach Worten. »Manchmal sieht er mich nur zur Hälfte, manchmal auch gar nicht.«

Ich schwieg einen Moment, ließ ihr die Zeit. Der Fluss glitt ruhig an uns vorbei, als wäre er ganz Ohr.

»Wenn ich was brauche, merke ich oft erst später, dass ich es gar nicht bekommen habe«, fuhr sie fort. »Und dann ist es schon wieder zu spät, das noch zu sagen.«

Ich sah sie an. Ihr Gesicht war ernst, nicht vorwurfsvoll, eher müde. »Du bist nicht kompliziert«, sagte ich ruhig. »Man muss nur hinschauen.«

Sie lächelte schwach. »Du hast das früher immer gekonnt.«

Das Wort »früher« hing zwischen uns. Die WG, die langen Nächte in der Küche, Gespräche, die tiefer gingen, als sie damals zugeben wollte. Ich nickte nur. »Ich war gern für dich da. Und ich bin es noch.«

Sie atmete hörbar aus, als hätte sie etwas festgehalten. Dann machte sie einen kleinen Schritt auf mich zu, so selbstverständlich, dass ich nicht darüber nachdachte. Ich legte die Arme um sie, langsam, fragend. Berührte sie dort, wo ich eben erst das Gras entfernt hatte. Jetzt war sie weich und glatt vom Wasser. Sie zögerte keine Sekunde, schmiegte sich an mich, die Stirn sanft an meine Schulter gelegt.

Das Wasser umspielte unsere Hüften, kühl und ruhig, aber durch die Umarmung wärmten sich unsere Körper gegenseitig, als müssten sie sich von der Umgebung abschirmen. Sie hielt mich nicht fest, aber sie ließ mich auch nicht los. Ich spürte, wie sie schwerer wurde, sich ein Stück anlehnen musste.

»Bei dir darf ich so sein«, murmelte sie kaum hörbar.

Ich antwortete nicht mit Worten. Ich hielt sie einfach. Hinter uns jubelten die anderen über einen gewonnenen Punkt. Für Hanna und mich zählte in diesem Moment nur, dass wir uns hatten.

Ich spürte sie deutlich, obwohl wir uns kaum bewegten. Ihre Hüfte lag nah an meiner, nur durch das Wasser getrennt, das jede Berührung weicher machte und zugleich verstärkte. Mein Unterarm lag an ihrem Rücken, dort, wo die Haut warm war und ruhig atmete, und meine Hand ruhte tiefer, stützend und sanft streichelnd. Als sie sich ein wenig mehr anlehnte, nahm ich das Gewicht ihres Körpers auf, spürte die Rundung ihrer Brust an meiner Seite, ganz flüchtig, aber eindeutig. Es war kein Drängen darin, eher ein stilles Einverständnis.

Mein Körper reagierte darauf, unwillkürlich, mit einer ruhigen, wachsenden Spannung, die neben Begehren noch mehr mit Nähe zu tun hatte. Mit dem Gefühl, gebraucht zu werden. Ich ließ mir nichts anmerken, hielt den Atem gleichmäßig, aber innerlich war ich hellwach.

»Alle anderen hatten heute schon...«, begann sie zögernd und brach wieder ab. Ihre Finger spielten kurz mit der Haut an meinem Oberarm. »Ich irgendwie nicht. Marco war ja dabei, aber dann...« Sie zuckte leicht mit den Schultern. »Das Spiel war ihm wichtiger.«

»Das habe ich gesehen«, sagte ich ruhig.

Sie sah zu mir hoch. »Manchmal fühlt es sich an, als wäre das Körperliche für ihn eher ein Punkt auf der Liste. Für mich ist es mehr.«

Ich nickte langsam. »Nähe ist kein Nebenbei«, sagte ich. »Nicht für dich. Und auch nicht für mich.«

Sie schwieg einen Moment, dann fragte sie leise: »Und wenn du das sagst... meinst du das auch so? Obwohl du mit all den anderen...?«

Ich zog sie enger an mich, dass sie mich ganz spüren konnte. Ihre Brüste berührten jetzt meinen Oberkörper. »Du warst für mich nie jemand für schnelle Leidenschaft«, antwortete ich. »Du warst immer eher wie Zuhause. Das, was ruhig bleibt, wenn alles andere laut ist.«

Ihre Hand krallte sich kurz in meinen Rücken, nicht fordernd, eher dankbar. Wir standen so im Fluss, während hinter uns wieder Stimmen und Lachen aufbrandeten. Für mich war klar, dass meine ganze Aufmerksamkeit bei ihr lag. Nicht aus Pflicht, sondern weil sich alles andere dagegen leer angefühlt hätte.

Wir standen so dicht, dass es keinen Zwischenraum mehr gab. Ihre Haut lag an meiner, glatt und warm trotz des kühlen Wassers. Ich spürte die feinen Unterschiede: die feste Linie ihrer Hüfte, die weichere Fläche ihres Bauchs, das leichte Anheben ihrer Brust bei jedem Atemzug. Wenn sie einatmete, drückte sie sich unmerklich stärker gegen mich, beim Ausatmen ließ der Druck minimal nach. Dieses rhythmische Wechseln ging direkt in meinen Körper über.

Meine Hände lagen an ihrem Rücken und tiefer an ihren Seiten. Unter meinen Fingern spannte sich ihre Muskulatur kurz an, wenn sie sich bewegte, dann wurde sie wieder weich. Das Wasser strich über unsere Haut, aber dort, wo wir uns berührten, war davon kaum etwas zu spüren. Da war nur Wärme und Kontakt.

Sie bewegte sich nicht viel, nur so weit, dass der Druck zwischen uns sich veränderte. Ein langsames, gleichmäßiges Aneinanderliegen, bei dem jede kleine Gewichtsverlagerung deutlich wurde. Ich spürte ihre Scham, ihre Oberschenkel, wie sie mich ganz selbstverständlich einschloss, ohne sich zu entschuldigen, gleichzeitig vertrauensvoll und doch schüchtern.

Mein Körper reagierte darauf mit Spannung und Begehren. Ich stand fester, zog sie unwillkürlich näher heran, nicht ruckartig, sondern stetig. Sie nahm das auf, blieb genau dort, wo der Kontakt am intensivsten war.

Ihr Atem war jetzt näher an meinem Hals, warm, leicht unregelmäßig. Ihre Finger gruben sich kurz in meine Haut, nicht stark, aber bestimmt genug, dass ich wusste: Sie spürt mich genauso deutlich. Wir bewegten uns kaum, und gerade deshalb war alles so präsent. Zwei Körper, vollständig aneinander, jede Berührung klar, nichts verschwommen, nichts halb. Nicht wie mit Marco.

Wir standen dicht aneinander, vom Wasser bis zur Hüfte umgeben, aufrecht, ruhig. Ihre Beine berührten meine, ihre Mitte lag an mir an, fest genug, dass jede kleine Bewegung sofort spürbar wurde, aber ohne Drängen, ohne mehr zu tun, als da zu sein. Kein Gleiten, kein Stoßen, nur dieses klare Aneinanderstehen, bei dem nichts verschwimmt. Ich spürte die Wärme zwischen uns, die Spannung, die sich hielt, weil wir sie hielten.

Hanna hob den Kopf ein wenig. »So ist es schön«, sagte sie leise. »Nicht dieses schnelle Wollen.«

Ich strich ihr zärtlich über die Wange. »Für mich warst du nie jemand für einen Moment«, sagte ich. »Schon damals in der WG nicht. Du warst immer jemand, bei dem man bleibt. Egal, was sonst ist.«

Wir standen noch immer eng beieinander, unverändert, als hätten unsere Füße Wurzeln geschlagen und die Bäume uns als einen der ihren akzeptiert. Hanna atmete einmal tief durch, dann hob sie den Kopf und sah mich offen an, ohne auszuweichen.

»Zeig mir, wie tief unsere Freundschaft geht.«

Ihre Hände lagen fest an meinen Seiten. Ich antwortete, indem ich meine Arme bewusst um sie legte, gleichmäßig, ohne Druck. Ich ließ sie einfach spüren, dass ich nicht loslasse, auch nicht innerlich. Ich gab ihr Halt, egal was sie tun würde.

»Lass dich einfach fallen«, sagte ich.

Sie sah mich noch einmal an, ernst, ruhig, als hätte sie eine Entscheidung getroffen. Dann umfasste sie meinen Nacken fester, trat einen halben Schritt neben mich und ließ ihr Becken langsam gegen mich sinken. Ich spürte ihren Körper an meinem. Ihre Haut war warm, gespannt, bereit. Zwischen unseren Hüften kein Raum mehr. Ihre Oberschenkel lagen jetzt seitlich an meinen, ihre Knie leicht gebeugt, so dass sie sich ganz an mich anschmiegte.

Ich spürte sie deutlich. Weich, einladend und so nah, dass jeder Atemzug vibrierte. Mein Körper reagierte sofort -- angespannt, fokussiert, gegenwärtig. Sie nahm diese Reaktion nicht nur hin, sie suchte sie, richtete sich daran aus. Mit einer einzigen, langsamen Bewegung senkte sie sich tiefer, kontrolliert, geführt von meinem Halt. Die Spitze meiner Männlichkeit strich durch ihre Scham.

Ich hielt sie sicher unter ihrem Rücken, meine Hand stützte ihren Schenkel, während sie sich in dieser Bewegung ganz auf mich verließ. Es war kein Stoß, kein Ruck -- es war ein Gleiten, ein Eintauchen, so sanft wie bestimmt, bis ich vollständig in ihr war. Warm, umschlossen, verbunden bis auf den Grund.

Sie atmete scharf ein, legte die Stirn an meine Schulter und blieb dort. Kein Laut, keine Bewegung -- nur das lange, langsame Ankommen. Wir standen im Fluss, Wasser strömte um uns, aber zwischen uns war nichts mehr in Bewegung. Alles war still. Nur Tiefe. Ihr Körper war jetzt ganz bei mir, in mir, um mich. Ich trug sie, nicht nur mit den Armen, sondern mit allem, was ich war.

Diese Vereinigung hatte nichts mit Besitz zu tun. Sie war ein gelebter Schwur: »Ich lasse dich nicht fallen.« Nicht jetzt und auch sonst nicht. Hanna hielt sich nicht fest, sie vertraute. Und ich trug sie. Vollständig.

Ich spürte sie vollkommen. Die Wärme in ihr, das Pulsieren, das feine Zittern ihrer Muskeln um mich herum. Nichts dazwischen, kein Zweifel, kein Zurück. Ihr Innerstes nahm mich auf, als gehörte ich dorthin. Eng, weich, lebendig -- nicht nur körperlich, sondern wie eine Einladung, ganz bei ihr zu sein. Ich war tief in ihr, nicht nur im Körper, sondern seelisch verbunden im Moment.

»So fühlt sich Ankommen an«, flüsterte sie kaum hörbar.

Ich spürte ihren Atem an meinem Hals, feucht, unregelmäßig. Sie bewegte sich langsam, aber jede noch so kleine Bewegung war durchzogen von Spannung, wie feines Ziehen unter Wasser, kaum sichtbar, aber alles verändernd. Ich passte mich ihr an, bewegte mich mit ihr, so tief, so eng, dass alles andere um uns verschwand.

»Ist es nicht so mit Marco?«, fragte ich leise, ohne Vorwurf, nur aus echtem Gefühl heraus.

Hanna hob den Kopf leicht, sah mir in die Augen. »Nein. Er sieht nur die Oberfläche. Was wir fühlen, das hätte er nie bemerkt.«

Ich hielt sie fester, schob mich behutsam tiefer in sie hinein. Sie zuckte leicht, presste ihre Lippen gegen meine Schulter. Ein Laut, halb Atmen, halb Stöhnen, entwich ihr gedämpft.

Jetzt war ich ganz in ihr, spürte die Tiefe ihres Inneren, jede Faser ihrer Vagina. Ich nahm jedes leise Seufzen, jede Bewegung ihres Körpers wahr. Sie lehnte ihren Kopf an meiner Schulter.

»Wie war es mit den anderen?«, fragte sie.

»Aufregend«, erwiderte ich, »interessant, abwechslungsreich und durchaus leidenschaftlich. Sie sind alle gute Sexpartnerinnen.«

»Hm«, meinte Hannah. »Du kümmerst dich um alle.« Und dann sagte sie mehr zu sich selbst: »Für mich gibt es nur dich.«

Zärtlich stieß ich meine Männlichkeit erneut durch ihre Pforte. »Was ist dann mit Marco?«

»Er ist schon mein Freund«, gab sie zu. Dann sah sie mir in die Augen. »Aber du bist mein Zuhause.«

Ich wollte die Sommersprossen auf ihren Wangen zählen, aber ich kam nicht dazu, weil sich in dem Moment unsere Lippen trafen. Diesmal war es magisch, anders als bei Leonie, Clara oder Lea. Diesmal schmeckte es nicht wie irgendeine irdische Geschmacksrichtung. Ihre Lippen, ihre Zunge schmeckten einzig und allein nach Zuhause, nach Ankommen.

Und so fühlte es sich auch an, wenn ich in ihren Unterleib stieß, wieder und wieder. Unsere Freunde hatten keinen Blick für uns, aber wenn irgendjemand von ihnen zu uns gesehen hätte, dann hätten sie uns im Fluss stehen sehen, eng umschlungen, alles andere um uns herum ausblendend, und während das Wasser uns umspielte, hielten wir einander fest und gaben uns dem Spiel der Leidenschaft hin. Wieder und wieder stieß ich in ihre schöne Vagina, die mich zu ihrer wunderbaren Lustgrotte führte, wo sie mich so bereitwillig, so sehnsuchtsvoll aufnahm und mir zu verstehen gab, dass ich da zu Hause war.

»Ach Hanna«, seufzte ich, »was täte ich wohl ohne dich?«

»Du hättest all die anderen Frauen, aber du wärst nie zuhause«, erwiderte sie.

»Das würde ich immer vermissen«, murmelte ich an ihrem Ohr, »mit dir ist es mehr als nur Sex.«

Sie antwortete nicht mehr mit Worten. Ihre Hüfte begann, sich gegen mich zu bewegen, im gleichen Rhythmus, langsam, kraftvoll, fordernd. Ich spürte jeden Zentimeter, jedes feine Gleiten in ihr. Die Spannung baute sich wie von selbst auf, präzise und unausweichlich. Sie hielt sich fest und ich trug sie durch jede dieser Bewegungen hindurch.

Unser Atem wurde schneller, ihre Bewegungen flüssiger, gezielter. Dann veränderte sich etwas in ihr -- ein Zittern durchlief sie, wurde stärker, riss an ihrer Kontrolle. Sie vergrub das Gesicht an meinem Hals, ihre Beine pressten sich fester um mich, und ihr ganzer Körper zog sich zusammen.

Ihr Höhepunkt kam leise, aber tief. Er war kein Schrei, sondern ein Beben, ein inneres Losbrechen, das ich in mir spürte, weil ich in ihr war, mittendrin. Ich folgte ihr Sekunden später, hielt sie fest, ließ mich mitnehmen in diesen Moment völliger Entladung, gespürt bis in jede Faser.

Es war kein kurzer Höhepunkt und weg. Es war ein lang anhaltender gemeinschaftlicher Orgasmus, in dem wir unsere Körperflüssigkeiten austauschten, die wir in uns hatten. Unsere Münder vereint, unsere Geschlechtsteile in tiefster Verbindung. Ich so weit in ihr, wie ein Mensch in einem anderen sein konnte. Dort ergoss ich mich in ihr. Alles, was ich in mir hatte, schenkte ich ihr. Ich wusste, dass sie irgendwann ein Kind haben wollte. Und vielleicht konnte ich es ihr geben. »Ich werde daran denken, heute Nacht«, sagte ich ihr.

»Ja, ich auch«, erwiderte sie. »Aber kümmere dich trotzdem gut um die anderen.«

»Natürlich.«

Dann war es still. Nur unser Atem, das Rauschen des Flusses, ihre Stirn an meiner, meine Hände auf ihrem Rücken. Wir standen noch immer, verbunden, erschöpft in der mittlerweile vollzogenen Dämmerung, aber sicher.

Der Mond spiegelte sich im Fluss. Aber ich hielt sie, wollte mich nicht von ihr lösen, mein Penis blieb in ihrer Vagina, wo er hingehörte, und der letzte Same floss langsam aus mir heraus, um sich in ihrem Inneren zu verteilen.

So fühlt sich Freundschaft an, die wirklich tief ist und der nichts im Weg stehen kann.

5

Lea begleitete Leonie und mich noch ein Stück mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause. Wir unterhielten uns noch über dies und das.

»War schon ein schöner Abend heute«, sagte Lea irgendwann.

»Joar, war ganz cool«, stimmte Leonie zu.

»Also ich kann auch nicht klagen«, sagte ich und versuchte, mir nichts anmerken zu lassen bei dem Gedanken, wie ich mit den Mädels heute intim gewesen war.

»Und, welche hat dir jetzt am besten gefallen?«, erlaubte sich Lea dann einmal zu fragen.

Leonie kicherte.

»Es war mit jeder schön«, sagte ich einfach.

»Ah ja«, sagte Lea nur.

»Komisch eigentlich: Der Einzige, der hier nicht vergeben ist, ist am meisten aktiv.«

»Tja, dazu sind Freunde halt da«, mischte sich Leonie ein.

»Und ihr?«, fragte Lea. »Macht ihr dann heute Nacht gleich weiter?«

Leonie und ich warfen uns einen kurzen Blick zu. Sie hatte da heute was angedeutet, aber ich wusste nicht, ob sie dazu stand. Bisher waren wir in der WG rein platonisch unterwegs gewesen.

Ich setzte ein Grinsen auf und sagte: »Du kannst ja bei uns übernachten, wenn du einsam bist.«

Aber Lea winkte ab. »Nee, lass mal. Meine Schwester will mal wieder meine Aufmerksamkeit.«

»Die ist doch volljährig«, warf Leonie ein.

»Ja«, Lea zuckte mit den Schultern. »Sie ist ja noch nicht so lange in der Stadt, ist irgendwie zu scheu, um fremde Leute zu treffen. Da muss ich dann halt ran, bla bla.«

Ich seufzte, aber dann schaute ich wieder zu Leonie hinüber. »Na ja, wir werden schon irgendwie klarkommen, oder?«

»Joar, sind wir ja bisher auch«, sagte Leonie.

»Wieso übernachtet eigentlich Torben nicht bei dir?«, fragte Lea nach einer kurzen Pause.

Leonie zuckte mit den Schultern. »Er muss morgen auf die Arbeit, und dann geht das halt nicht.«

»Sehr schade«, sagte Lea.

»Aber dazu ist eine gute WG ja da«, warf ich ein.

Kurz darauf musste Lea abbiegen und unsere Wege trennten sich. Nachdem wir uns herzlich verabschiedet hatten, fuhr ich mit Leonie allein zu uns nach Hause.

Als wir dort angekommen waren und unsere Fahrräder im Hof abstellten, fragte Leonie: »Was genau hast du eigentlich damit gemeint, eine gute WG sei dazu da?«

»Na ja, um zu verhindern, dass du einsam bist. Also, keine Ahnung, hast du vielleicht Lust, noch einen Film zu schauen?«

»Also, erst mal muss ich auf jeden Fall unter die Dusche. Aber dann, joar, warum nicht?«

Ich stimmte zu. »Das auf jeden Fall.«

Im nächsten Moment klingelte Leonies Handy.

»Oh, das ist Torben. Anscheinend hat er seinen Zug verpasst.«

»Heißt das, er kommt doch her?«

»Nee, der nimmt den nächsten, aber will bestimmt noch ein bisschen plaudern. Geh du ruhig zuerst unter die Dusche.«

Und während Leonie annahm und sich säuselnd bei ihrem Freund meldete, nahm ich meine Sachen und huschte unter die Dusche. Wie üblich brauchte ich nicht lange. Als ich fertig war, war Leonie auf ihrem Zimmer.

Ich ging mit Boxershorts und Shirt bekleidet in die Küche und machte uns einen Salat. Während ich dort beschäftigt war, kam Leonie rein und lobte meine Idee.

»Soll ich irgendeinen bestimmten Film raussuchen?«, fragte ich, als sie auf dem Weg in die Dusche war. Wir einigten uns auf irgendeine Komödie.

Auch Leonie war für eine Frau außergewöhnlich schnell in der Dusche. So dauerte es nicht lange, bis sie sich ebenfalls mit einem Shirt und einer kurzen Shorts bekleidet sowie mit einem kleinen Handtuch um die nassen Haare gewickelt neben mich auf die Couch setzte.

Ich schaufelte uns beiden Salat in eine kleine Schüssel, stellte Wasser bereit, und dann machten wir es uns bequem. Während wir aßen, saßen wir einfach nebeneinander und kommentierten das Geschehen.

Aber dann, als wir fertig waren und die Schüsseln beiseitegestellt hatten, kam es irgendwann dazu, dass Leonie sich seitlich an mich anlehnte und ich schließlich meinen Arm um ihre Taille legte. So kamen wir uns immer näher, während wir gemeinsam lachten und uns insgesamt so nah wie noch nie fühlten. Ausgenommen heute Abend am Fluss natürlich.

Irgendwann löste sich Leonies Handtuch, und ihre halb nassen Haare fielen über meine Schulter. Ich roch an ihren duftenden Haaren und begann, sanft ihre Seite zu streicheln. Dann gähnte Leonie, und ich hatte den Eindruck, dass wir beide der Meinung waren, dass die Komödie an Fahrt verloren hatte oder eigentlich nie in Fahrt gekommen war. Oder vielleicht waren wir einfach beide müde von dem langen Tag am Fluss.

»Wollen wir schlafen gehen?«, fragte ich deshalb.

Als Leonie fertig gegähnt hatte, nickte sie. »Ja, keine schlechte Idee.«

Aber niemand von uns bewegte sich. Sie lehnte sich weiterhin an mich an, und ich fuhr fort, sie kaum merklich zu streicheln.

Irgendwann stellte ich sogar fest, dass sie die Augen geschlossen hatte.

»Hey, nicht, dass du jetzt hier einschläfst«, sagte ich.

»Nee, das passiert nicht«, widersprach Leonie.

»Okay, wenn du das sagst.«

Wieder folgte eine Pause.

»Hat Torben eigentlich seinen Zug noch gekriegt?«, fragte ich, um die Stille zwischen uns zu überbrücken.

»Ja, der ist sicher auf dem Weg nach Hause in sein Bett.«

»Und du vermisst ihn gar nicht?«, fragte ich, »während du in deinem Bett liegen musst?«

»Was das betrifft«, begann Leonie, »wie war das mit der WG, damit ich mich nicht einsam fühlen muss?«

»Hm«, sagte ich. »Also, mein Bett ist recht klein und...«

»... kuschelig«, vollendete Leonie den Satz.

Stimmt«, sagte ich. »Also, wenn du ein bisschen kuscheln willst...«

Leonie begann, sich zu strecken. »Ja, ich gehe mal in mein Zimmer und ziehe mich um.«

Gesagt, getan. Langsam erhob sie sich und verließ das Wohnzimmer. Ich räumte unterdessen das Geschirr ab und schaltete den Fernseher aus. Dann ging ich kurz ins Bad und anschließend in mein Zimmer.

Ich richtete das Bett so weit her, dass es vorzeigbar war, auch wenn es wirklich bescheiden breit war, da normalerweise nur ich darin schlief. Ich überlegte, was ich anziehen sollte, entschied mich dann aber, nur in Boxershorts bekleidet ins Bett zu steigen. Dort wartete ich auf Leonie.

Es dauerte noch ein bisschen. Ich hörte sie im Bad herumwerkeln, bis sie irgendwann in der Tür erschien.

»Kann ich schon reinkommen?«, fragte sie.

»Klar, ich warte schon seit Ewigkeiten«, erwiderte ich und hob die Bettdecke neben mir ein Stück an. »Aber wie gesagt, das Bett ist klein.«

»Keine Sorge, ich brauche nicht viel Platz«, sagte Leonie.

Weil es dunkel war, konnte ich nicht sehen, was sie anhatte, als sie die Distanz zum Bett überbrückte und neben mir unter die Bettdecke schlüpfte. Dann lagen wir schließlich nebeneinander unter einer Decke. Zuerst starrten wir ins dunkle Nichts an der Decke.

»Bequem«, bemerkte Leonie nach einer kurzen Pause.

»Lässt sich aushalten«, erwiderte ich und wandte mich zu ihr um.

»Also, wie kuschelst du so mit Torben?«

»Viel zu wenig, wenn du mich fragst.«

Auch sie wandte sich zu mir, und obwohl wir nichts sehen konnten, wusste ich, dass wir uns direkt in die Augen sahen. Es war nur eine halbe Armlänge Platz zwischen uns. Ich gab mir einen Ruck und streckte meine Hand aus, um die Distanz zu überbrücken. Was ich fühlte, war weiche Haut.

»Wolltest du dich nicht umziehen?«, fragte ich.

»Klar, habe ich doch«, erwiderte Leonie und rutschte ein Stück zu mir heran, um mir dann ebenfalls die Hand auf die Seite zu legen. Ich spürte ihre Finger als wohltuendes Kribbeln auf meiner Haut.

»Aber du hast ja überhaupt nichts an«, sagte ich und ließ meine eigene Hand immer weiter wandern.

»Das fand ich jetzt auch komplett unnötig angesichts dessen, was wir vorhaben«, sagte sie.

Ich stellte mich dumm. »Äh, was haben wir vor?«

Leonies Gesicht war plötzlich so nah an meinem, dass ich ihren Atem auf meinen Wangen spürte. »Ich dachte, wir kuscheln ein bisschen«, sagte sie. Und während wir redeten, führten unsere Hände aus, was wir sagten.

Ich spürte ihre samtene Haut unter meinen Fingern und gleichsam ihre zarten Finger, die über meine Seite glitten. »Wenn du kuscheln meinst«, sagte ich, »denkst du dann an heute Nachmittag?«

»Also, heute Nachmittag war schon speziell, was?«, fragte Leonie zurück. »Ich muss schon sagen, ich habe dich aus einer ganz neuen Perspektive kennengelernt.«

»Nun, ich für meinen Teil habe auch ganz neue Seiten von dir entdeckt«, entgegnete ich.

Da musste Leonie kichern.

In dem Moment hatte meine Hand ihre Pobacke erreicht, und ich stellte fest, dass sie auch dort kein Bekleidungsstück trug. »Wie ich sehe, stelle ich auch jetzt neue Seiten fest«, sagte ich.

»Hm«, machte Leonie und kam noch näher, »dann hast du wohl heute Nachmittag nicht ganz aufgepasst.«

Ich registrierte, wie sich ihre Lippen meinen näherten, verharrte aber mit meinem Kopf in Position. Leonie winkelte ihr oberes Bein an und schob den Unterschenkel langsam über meine Hüfte. Zugleich legte sie ihre Hand flach auf meinen Rücken und drückte mich ihr entgegen.

Aber dann hielt sie inne.

»Wieso hast du eine Hose angezogen?«, fragte sie, so, als wäre das das Verrückteste auf der Welt.

»Na ja«, versuchte ich mich zu rechtfertigen, »ich wusste ja nicht genau, was mich erwartet, und hatte keine Ahnung, dass du...«

Ich brach ab, als Leonie ihren Zeigefinger auf meine Lippen legte. »Scht«, machte sie.

Und dann fragte sie einfach direkt, so leise, als wollte sie um jeden Preis verhindern, dass irgendjemand außer mir sie hörte: »Kannst du sie ausziehen?«

Ich hielt kurz inne, musste mich sammeln, und dann sagte ich einfach nur: »Klar.«

Ich befreite mich aus Leonies Umklammerung, die mich trotz der Aufforderung nur widerwillig losließ. Dann hob ich mein Becken an und streifte die Boxershorts ab, um sie irgendwo in die dunkle Ecke des Zimmers zu werfen. Kaum war das erledigt, wandte ich mich wieder Leonie zu.

»Zufrieden?«, fragte ich.

Sie empfing mich mit offenen Armen. Im Nu lagen unsere Köpfe wieder eng beieinander, ihr Bein schob sich wieder über mich, und ihr Arm legte sich um meine Taille.

Auch ich begann, sie wieder zu streicheln. Wir waren uns nun so nahe, dass sich unsere Nasenspitzen beinahe berührten. Aber so verharrten wir, bewegten nur unsere Hände und streichelten uns, als würden wir darauf warten, dass irgendwer einen weiteren Schritt gehen würde.

»Es ist doch schön, nicht alleine im Bett zu liegen, oder?«, fragte Leonie nach einer Weile.

»Ja, das auf jeden Fall«, bestätigte ich.

Dann fiel mir erst einmal nicht mehr ein, was ich sagen sollte.

Leonie übte spürbar Druck mit ihrem Bein aus. »Ich hab aber den Eindruck, du hast ein bisschen Angst davor, mit mir zu kuscheln.«

»Ach was!«, reagierte ich erbost. Ohne lange überlegen zu wollen, legte ich meine Hand auf ihre rechte Brust. Ich ließ meinen Finger um ihre Brustwarze kreisen. Mit Daumen und Zeigefinger nahm ich sie in die Zange und drückte sanft zu.

Da musste Leonie auflachen. »Und das soll mich jetzt überzeugen oder was?«

Ich zuckte mit den Schultern. »Was willst du denn noch?«

Sie strich mir mit der flachen Hand über meine Brusthaare. »Ich will dich spüren.«

»Okay.« Ich nahm die Aufforderung an und rückte mit meinem Unterleib zu ihr. Mein steif aufgerichtetes Glied drückte gegen ihren Bauch und die Berührung jagte Stromschläge durch meine Nervenbahnen.

»Ah, da bist du ja«, sagte sie.

»Ich würde dich auch küssen, aber du bist ja leider in einer Beziehung.«

»Dummkopf!« Leonie legte ihre Hand an meinen Hinterkopf und drückte mich zu sich. Ohne Zutun meinerseits überwanden unsere Lippen die Distanz zwischen uns und legten sich sanft aufeinander. Sie schmeckte nach Erdbeere und Zitrone und nach stiller Leidenschaft. Ich nahm sie bereitwillig in Empfang. Wir küsste uns, als wären wir zwei Liebende.

Gleichzeitig rieben wir uns aneinander, ihre Brustwarzen lagen nun als harte Knospen an meiner Brust und unsere Körper berührten sich vom Kopf bis zu den Füßen. Besonders intensiv war der Kontakt unterhalb der Taille, den ich noch dadurch steigerte, dass ich mich auf und ab bewegte und sich unsere Haut aneinander rieb.

»So ist es schon besser«, hauchte Leonie, als unsere Lippen kurz Pause vom Küssen machten, und sah mich verführerisch an. Ich registrierte, dass sich ihre Hand irgendwie um meinen steifen Schaft gelegt hatte. »Ist es nicht viel besser als allein im Bett?«, fragte sie.

»Ja, schon«, stimmte ich zu. »Und so schlafen wir jetzt ein?«

»Na ja...« Sie schaffte es trotz der Enge, ihre Hand langsam an meinem Glied auf und ab zu bewegen.

»Was na ja?«, wollte ich wissen und drückte meine Lippen wieder auf ihre, sodass sie eine Weile nicht antworten konnte, dafür war es ein sehr leidenschaftlicher Kuss.

Als wir uns wieder voneinander lösten, lehnte sie ihre Stirn an meine und es war, als würden wir uns aus nächster Nähe in die Seele schauen. »Abgesehen von heute Nachmittag«, begann sie, »wie ist dein Verhältnis zu Sex zwischen Mitbewohnern?«

»Kann man schon mal machen«, sagte ich.

»Und wenn eine Mitbewohnerin in einer Beziehung ist?«

»Macht es reizvoller. Und wie ist es mit dir?«

Leonie nahm ihre Hand, die mein Glied umfasste, und drückte es nach unten, sodass sich unsere Intimbereiche berührten. »Ich will dich endlich wieder in mir spüren, du Blödmann!«

»Wirklich?«, fragte ich, um auf Nummer sicher zu gehen, während ich durch meine Bewegung mit meiner Eichel langsam durch ihre Spalte glitt. »Soll ich nicht lieber Torben rufen?«

»Torben ist nicht da, also fick mich endlich!«

»Okay, du hast gewonnen.« Ich drückte ihren Rücken an mich und rollte mich im nächsten Moment über sie. Ich sah ihren erwartungsvollen Blick. Unsere Körper schmiegten sich aneinander, ich rieb mich noch einmal an ihr und kostete jede Berührung aus. Ich merkte, wie sie es kaum mehr aushielt. Sie zog meinen Kopf zu sch herab und drückte ihre Lippen fordernd auf meine.

»Weil du's bist«, nuschelte ich noch. Im nächsten Moment hob ich mein Becken an, mein Glied sprang von selbst in die richtige Position, und als ich mit all meinem Gewicht zustieß, pflügte ich durch ihre Schamlippen und drang tiefer und tiefer und immer tiefer in ihre Vagina ein, bis es nicht mehr weiter ging.

»Uuuuuh«, sagte sie und verkrampfte für einen Moment.

»Was soll denn Uh heißen?«

»Du bist so stark!«, hauchte sie.

»Was?«

»Egal, fick mich einfach!«

Ich zog mich wieder aus ihr heraus. »Obwohl du in einer Beziehung bist?«

»Sag mal, willst du jetzt Sex mit mir haben oder soll ich in mein Zimmer gehen?«

»Nach meiner Auffassung haben wir bereits Sex, Liebling«, erwiderte ich und stieß meinen Penis wieder tief in ihren Unterleib.

»Gut«, sagte sie und zog mich an sich. »Aber wenn du mich so nennst, denk ich noch, du bist Torben.«

Unsere Gesichter befanden sich auf gleicher Höhe direkt voreinander. »Ach so, das wollen wir natürlich nicht«, sagte ich. »Dann Lieblingsmitbewohnerin.«

Leonie musste lachen, noch währenddessen trafen unsere Lippen aber wieder aufeinander, sodass ihr Lachen im nächsten leidenschaftlichen Kuss unterging. Ich streckte meinen Rücken durch und drückte mich ganz in sie hinein. Es prickelte an meinem ganzen Körper, so berauschend war das Gefühl, in ihr zu sein. Sie musste ähnlich fühlen, denn sie drückten sich mir entgegen und wir beide sagten eine Weile nichts, sondern küssten uns wieder und wieder, während wir uns beiläufig streichelten.

Dann hielten wir inne und sie lächelte mich an. »Du bist schon ein toller Mitbewohner.«

»Und du fühlst dich verdammt gut an.«

»Heute Nacht gehöre ich nur dir. Meine kleine Möse will deine ganze Manneskraft spüren.«

»Das höre ich gern«, erwiderte ich, hob mein Becken hoch und stieß wieder in sie hinein.«

»Oh Gott, du bist so stark!« Leonie war ganz aus dem Häuschen.

»Und du bist so schön, Liebling.«

»Nenn mich nicht Liebling!«, beschwerte sie sich, aber ihre Widerworte gingen im Spiel unserer Lippen ebenso wie im Knarzen des Bettes unter, als ich nun endlich damit begann, sie in regelmäßigen Stößen zu ficken. »Oh ja, gibt's mir!«, stöhnte sie dann stattdessen.

»Nimm das, Liebling!« Ich jagte meinen Speer so hart in ihre Vagina, dass sie vor lauter Stöhnen nicht mehr dazu kam, mir meine Worte vorzuwerfen.

Ich beugte meinen Kopf neben ihren herab und raunte ihr zwischen zwei Stößen ins Ohr: »Ich liebe dich, Leonie.«

Wie erwartet machte sie große Augen und ich genoss ihren Gesichtsausdruck, während ich meinen Penis mit gesteigertem Tempo wieder und wieder in ihren Unterleib trieb. Ihr Lustkanal war so nass, dass ich nur so in sie hineinflutschte.

Ich sah, dass sie etwas sagen wollte, doch ich hielt ihr den Zeigefinger an die Lippen. Stattdessen gab ich ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. »Ich will dich jede Nacht so ficken, Leonie! Und morgens, wenn ich aufmache, möchte ich in dir sein. Und am liebsten würde ich dir ein Kind schenken.«

Meine Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, zusammen mit meinen energischen Stößen jagten sie Leonie einen gewaltigen Schauer durch den Körper. Ich spürte deutlich, wie sie sich unter mir verkrampfte. Da verlangsamte ich das Tempo und stieß dafür entschlossen und so tief wie möglich in ihren Lustkanal.

Sie packte mich an der Schulter, ihre Fingernägel bohrten sich in meinen Rücken, und eine Mischung aus Schmerz und ihrer zitternden Umarmung warf auch mich über die Schwelle der Beherrschung. Mein Penis schob sich tief in ihre Vagina hinein, tastete sich vor bis in ihr Heiligtum und öffnete dann die Tore.

In zuckenden Bewegungen verschmolzen kämpften sich unsere beiden Körper gemeinsam zum Höhepunkt, während sich Schub um Schub meines Spermas in ihrem geschützten Inneren entlud.

»Oh Gott!«, stieß sie irgendwann hervor, als ich noch nicht zum Sprechen in dee Lage war. »Oh Gott, oh Gott, oh Gott!«

Ich sagte nichts, pumpte einfach noch mehr Sperma in ihren Unterleib. Es war die perfekte Verbindung, die wir an diesem Abend eingegangen waren.

Auch Leonie musste das so empfinden. Als wir langsam zur Ruhe fanden und ich, indem ich sie langsam zur Seite drehte, mich langsam von ihr herunterrollte, fragte sie: »Jede Nacht?«

Ich sah ihr in die Augen. Noch immer steckte ich in ihr. »Das wäre schön. Ein Traum ginge in Erfüllung.«

»Ach, davon hast du wohl schon immer geträumt, oder wie?«, lachte sie.

»Also komm, du bist so hübsch, natürlich wollte ich dich schon lange mal ficken. Aber ich hätte nicht gedacht, dass es so gut wird.«

»Ja, das war echt gut«, hauchte auch Leonie. Dann trommelte sie mit den Fingern gegen meine Brust, als müsste sie nachdenken. »Ich kann ja mal Torben nachfragen, ob es ok ist, wenn ich unter der Woche mir dir schlafe.«

»Klar«, grinste ich. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und schloss die Augen.

Leonie aber löste sich plötzlich von mir. Ein Gefühl von Bedauern überkam mich, als ich aus ihr herausrutschte. »He, wo willst du hin?«

Aber sie drehte sich nur um und tastete auf dem Nachttisch herum. Dann hatte sie ihr Handy gefunden. Ich schaltete langsam. »Du fragst ihn das jetzt nicht ernsthaft, oder?«

Leonie reagierte nicht, sondern tippte in Windeseile auf ihrem Handy herum. »Ta da, abgeschickt«, rief sie dann, legte ihr Handy zurück und drehte sich wieder zu mir um.

»Ernsthaft?«, fragte ich und breitete die Arme aus.

»Ernsthaft«, bestätigte sie, schmiegte sich wieder an mich und fand meine Lippen für einen neuerlichen, innigen Zungenkuss.

Als er endete, sah ich sie unsicher an. »Und jetzt?«

Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust, hatte Arme und Beine um mich geschlungen. »Jetzt schlafen wir.«

Ich spürte ihre Berührungen am ganzen Körper, ihre Wärme strömte auf mich über. Eigentlich war mir viel zu heiß, aber es fühlte sich so gut an. »Okay, Liebling«, sagte ich.

Sie widersprach nicht. Und so schliefen wir Arm in Arm ein. Es war unsere erste gemeinsame Nacht als Mitbewohner. Und es war hoffentlich noch lange nicht die letzte.

6

Ich wachte in dieser Nacht ein paar Mal auf. Das erste Mal war bedingt dadurch, dass Leonie und ich so eng umschlungen eingeschlafen waren.

Wir beide spürten wohl, nachdem unser Orgasmus abgeklungen war, die Nähe der Geschlechtsorgane des anderen. Im Halbschlaf mussten wir uns instinktiv aneinander gerieben haben. Ich kam jedenfalls irgendwann zu Bewusstsein, spürte ein dringendes Verlangen und musste meinen strammen Kolben nur noch einführen.

Ich fickte Leonie in langsamen Stößen mit längeren Pausen. Ich weiß nicht, ob sie es überhaupt mitbekam oder ob nur ihr Unterbewusstsein meiner Penetration Aufmerksamkeit schenkte. Als ich in ihr kam, drückte ich mein Becken durch, gab ihr einen flüchtigen Kuss auf die Stirn und war dann auch schon wieder eingeschlafen.

Das nächste Mal erwachte ich, weil Leonie ihre Hände auf meine Brust drückte. Ich registrierte, dass ich auf dem Rücken lag. Als ich die Augen öffnete und ihre Silhouette vor dem Fenster sah, wie sie sich auf und ab bewegte, da spürte ich endlich auch ihre Wärme um meine Männlichkeit. Ich blieb liegen und schloss die Augen wieder. Im Halbschlaf genoss ich es einfach, wie Leonie mich ritt, bis sie zum Höhepunkt kam und erschöpft ihren Kopf und ihre Brüste auf mich legte. Da zog ich sie an mich und schlief wieder ein.

Ein drittes Mal erwachte ich und tastete zunächst vergeblich nach Leonie. Dann öffnete ich die Augen und sah erstes Dämmerlicht durchs Fenster fallen. Darin erkannte ich, dass sie ein Stück weit Richtung Bettkante lag und mir den Rücken zugewandt hatte.

Ich rutschte sofort zu ihr hin und legte meinen Arm um ihre Taille. Erst massierte ich ihre Brüste, dann wanderte ich zwischen ihre Beine und verwöhnte ihren Kitzler. Als sie feucht genug war, setzte ich meine Eichel an und drang von hinten in sie ein. Sie ließ ein zufriedenes Seufzen hören, als ich ihre Vagina ausfüllte.

Während ich sie erneut fickte, massierte ich weiter ihre Brüste. Sie bewegte sich nicht, aber ich glaubte, dass sie es zumindest halbwegs mitbekam. Als ich diesmal in ihr kam, hielt ich sie einfach sanft fest und blieb in ihr, wobei ich schließlich wegdämmerte.

Beim nächsten Mal endlich weckten uns die warmen Strahlen der aufgegangenen Sonne. Wir lagen noch wie zuletzt hintereinander nahe der Bettkante. »Guten Morgen, Liebling«, flüsterte ich ihr ins Ohr.

Sie lachte und streckte die Arme. »Joar, wir haben mal richtig miteinander geschlafen.«

»Das solltest du Torben vielleicht nicht so explizit sagen. Hat er dir schon geantwortet?«

Leonie griff sich das Handy vom Nachttisch und schaute nach. »Ja, tatsächlich. Warte... also er ist einverstanden, solange wir es nicht übertreiben.«

Leonie behielt das Handy in der Hand und wandte ihr Gesicht nach hinten zu mir.

»Was heißt denn nicht übertreiben?«, fragte ich.

»Keine Ahnung«, erwiderte sie. »Wir versprechen ihm einfach, dass wir es nicht tun.« sie hielt das Handy hoch von sich. »Leg mal deine Hand auf meine Brust.

Ich gehorchte. »Was...?«

Und jetzt bitte lächeln!« Ehe ich wusste, wie mir geschah, hatte Leonie ein Selfie von uns geschossen, wie ich sie von hinten umarmte, wir beide waren natürlich mit nacktem Oberkörper zu sehen.

»Das schickst du ihm jetzt nicht wirklich, oder?«

Leonie lächelte triumphierend. »Schon getan, damit er weiß, dass wir klarkommen.« Sie legte das Handy zurück.

Ich ließ sie los und rollte mich auf den Rücken. »Oh je, wo soll das hinführen?«

»Zu gar nichts«, winkte Leonie ab. Sie begann sich aufzurichten. »Wir können ja tagsüber weiter ganz normale Mitbewohner sein. Ich gehe jetzt jedenfalls unter die Dusche nach der ganzen... du weißt schon.«

Gesagt, getan, sie stand auf und verließ das Zimmer, ohne mir einen Abschiedskuss zu geben oder sich überhaupt noch einmal umzudrehen.

Ich war wieder allein in meinem Bett und blieb kurz regungslos liegen. Ich überdachte das mit den normalen Mitbewohnern am Tag. Dann verwarf ich den Gedanken, stand auf und ging ebenfalls ins Bad.

Leonie hatte die Tür offen gelassen. Sie stand schon unter der Dusche und ließ das Wasser auf sich herabrieseln. Ich öffnete die Kabine und gesellte sich zu ihr.

»Hast du mich vermisst?«, fragte sie und drehte sich mir entgegen.«

»Du mich nicht?«, fragte ich und schloss die Kabinentür hinter mir.

»Ein bisschen schon«, gestand sie, drängte sich an mich und schlang ein Bein um mich. Ich hob sie ein Stück hoch, positionierte meine Speerspitze und dann drang ich wieder in ihren geweiteten Lustkanal ein, der mich willig aufnahm.

Wir fickten in der Dusche in mehreren Positionen, während das Wasser lief. Erst im Stehen eng umschlungen von vorne, dann von hinten und schließlich ritt sie mich zum Höhepunkt. So blieben wir dann eine Weile ermattet auf dem Duschboden sitzen.

»Wenn das so weiter geht«, bekomme ich dein Zeug nie aus mir raus«, beklagte sie sich schließlich über meinen Samen, der aus ihrer Vagina tropfte.

»Mehrfachbegattung erhöht die Fortpflanzungschance«, kommentierte ich.

»Blödmann!«

»Ach komm, wir würden gute Eltern abgeben.«

»Du müsstest dich erstmal mit Torben um die Vaterschaft streiten.«

»Der hat keine Chance, ihr seid nicht verheiratet.«

»Und ich nehme sowieso die Pille.«

Ich seufzte theatralisch. »Tja, da kann man nichts machen.«

Leonie schwieg kurz, dann gab sie sich einen Ruck und stand auf. »Woran man auch nichts machen kann, ist, dass die Arbeit ruft.« Sie wusch sich die Überreste unserer erotischen Vereinigung ab und kletterte aus der Dusche.

Ich folgte ihr, trat hinter sie, während sie sich vor dem Spiegel über dem Waschbecken betrachtete. »Wollen wir uns nicht noch ein bisschen vergnügen?«, fragte ich, berührte sie an der Taille und schmiegte mich an sie, sodass meine Eichel ihre Schamlippen berührte.

»Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«, widersprach sie. Aber sie drehte sich um und gab mir einen langen Kuss. Dann ließ sie aber von mir ab und schob mich zurück.

»Also heute Abend wieder Vergnügen?«, fragte ich und griff nach dem Handtuch.

Leonie wedelte mit der Hand. »Torben meinte, wir sollten es auch nicht übertreiben. Vielleicht wäre eine Pause gut?«

»Na toll.«

Anscheinend fand Leonie die Idee auch nicht gut, denn sie fuhr fort: »Oder wir brauchen eine Entschuldigung. Vielleicht können wir Johann und Clara einladen?«

»Zum...«

Leonie rollte mit den Augen. »Zum Grillen zum Beispiel.«

»Ok, warum nicht.« Ich zuckte mit der Schulter. Grillen war immer gut, auch wenn wir auf dem Balkon nur mit Elektro grillen durften.

Ein schelmisches Lächeln trat auf ihre Lippen: »Ich kann ihnen ja noch schreiben, dass viel nacktes Fleisch auf dem Plan steht.«

Ich sah sie mit zusammengekniffenen Augen an. »Du bist ganz schön durchtrieben.«

»Klar.« Sie streckte die Hand aus. »Kannst du mir mal mein Handtuch reichen?«

Ich nahm ihr Handtuch von der Stange und ging wieder auf sie zu. »Warte, ich helfe dir.«

Leonie willigte ein. Ich begann also, sie sorgfältig von oben und unten abzutrocknen. Sie nahm unterdessen mein Handtuch und tat selbiges bei mir. Irgendwann war der Intimbereich dran. Ich legte keck zwei Finger auf ihre Scham. »Ich weiß nicht, ob ich das trocken bekomme«, sagte ich.

Leonie schlug lachend meinen Arm weg: »Idiot!«

Ich hielt kurz inne und sog Leonies nackten Körper mit den Augen ein. »Ausserdem sollten deinen Brüste nicht austrocknen!«

»Was?« Ehe Leonie verstand, hatte ich das Handtuch fallengelassen, mich herab gebeugt und ihre rechte Brustwarze in den Mund genommen, während ich die linke mit Daumen und Zeigefinger zwirbelte.

Leonie protestierte zwar, aber sie wehrte sich nicht. Stattdessen fing sie nach kurzer Zeit an zu seufzen und rubbelte alibimäßig mit meinem Handtuch über meinen Rücken.

»Du musst mich noch fertig trocknen«, meldete sie irgendwann mit vor Erregung zusammengebissenen Zähnen.

Ich unterbrach mein Spiel. »Setz dich mal hoch«, ordnete ich an und half Leonie, sich auf den Rand des Waschbeckens zu setzen.

»Hält das denn?«

»Wird schon«, beschwichtigte ich, ehe ich meine Zunge in ihrer Spalte versenkte. Wie am Tag zuvor auf der Wiese leckte ich meine Mitbewohnerin ausgiebig und leidenschaftlich, sodass sie bald zum Orgasmus kam. Sie zitterte so, dass ich sie auffangen musste. Sie rutschte vom Waschbecken herunter und fiel mir um den Hals.

Unsere Gesichter näherten sich. »Zeit, auf Arbeit zu fahren«, bemerkte ich.

Aber Leonie ignorierte mich und legte ihre Lippen auf meine. Wir verschmolzen erneut miteinander und ließen erstmal auch nicht wieder los. Leonies Hand umfasste den Schaft meines Gliedes und bewegte sie gekonnt auf und ab.

Schließlich schlang sie ein Bein um meine Hüfte. Ich hob sie hoch und sie hielt sich an mir fest. So mit ihr im Gepäck drehte ich mich um und verließ das Badezimmer.

Da löste Leonie die innige Verbindung unserer Lippen. »Wo willst du hin?«, fragte sie.

Ich steuerte zielsicher auf ihr Zimmer zu und öffnete die Tür. Innen angekommen, setzte ich sie auf der Bettkante ab und schob die Decke beiseite. »Leg dich auf den Rücken und streck Arme und Beine zur Seite«, wies ich sie an.

»Was hast du vor?«, fragte sie, aber sie gehorchte.

Ich kniete mich ans Fußende des Bettes und betrachtete meine Mitbewohnerin. »So siehst du verboten scharf aus«, grinste ich.

Leonie wolle einen Arm nach mir ausstrecken, doch ich sagte: »Nicht bewegen!«

Stattdessen beugte ich mich vor und stemmte dann meine Hände links und rechts neben ihrer Hüfte in die Matratze. So hielt ich mich über ihr in der Luft, während mein Penis hart auf seinen Einsatz wartete.

»Merk dir das für Torben«, sagte ich.

»Ich bin werd's ihm erzählen.«

Es war nicht so leicht, mein gutes Stück in Position zu bringen. Aber schließlich lag meine Eichel am Eingang zu ihrem verbotenen Reich. Ich spürte ihre Nässe und wiedererstarkte Erregung. Tier sahen wir uns in die Augen.

Es war der einzige Punkt, wo sich unsere Körper berührten. Aber das taten sie umso intensiver, als ich langsam ihre Schamlippen zerteilte und meinen Penis in ihren Lustkanal schob.

Leonie hielt meinem Blick stand und biss sich auf die Lippen. Ich drang tiefer und tiefer in sie ein, bis es nicht mehr weiterging.

Dann zog ich mich wieder zurück und stieß erneut zu. Das wiederholte ich mehrere Male.

»Verdammt!«, stieß Leonie aus. Sie wollte wieder nach mir tasten.

Aber ich hielt sie wieder zurück: »Noch nicht bewegen!«

Gleichzeitig stieß ich wieder in sie hinein. Der intensive Kontakt und das gleichzeitig unerfüllte Verlangen nach mehr spannte unsere Erregung bis zum Bersten an.

»Ich halt das nicht mehr aus!«, beschwerte sich Leonie.

Da erlöste ich sie. »Als gut«, erwiderte ich und ließ meinen Oberkörper auf sie herabsinken. So viele neue Empfindungen strömten gleichzeitig auf mich ein: Ich spürte ihre warmen Brüste, die sich an mich schmiegten, ich spürte ihre Lippen auf meinen, ich spürte ihre Beine, die sich um meine legten und sich hinter meinem Rücken überkreuzten, und natürlich spürte ich ihre Arme, die sich um meine Hüfte legten.

Plötzlich waren wir vollständig verbunden. Und der eigentliche Geschlechtsakt war nur das Sahnehäubchen in dieser inmitten Verbundenheit. Als ich sie nun mit rhythmischen Stößen in die Matratze drückte, war mir, als fühlten wir beide gemeinsam. Es war so ein herrlicher, inniger und intensiver Sex.

Wir erklommen die Spitze der Erregung gemeinsam und klammerten uns aneinander, als ich mit einem letzten Stoß tief in ihre Lustgrotte die Dämme brach und in unserem gemeinschaftlichen Orgasmus erneut mein Same in ihren Unterleib floss.

Dann lagen wir da und rührten uns nicht.

»Oh verdammt, ich müsste schon längst unterwegs sein«, sagte Leonie irgendwann.

»Ich auch«, sagte ich.

Wir bewegten uns nicht, stattdessen küssten wir uns.

Schließlich seufzte Leonie. »Ich werde dich vermissen.«

»Heute Abend geht's weiter«, lächelte ich und rollte mich von ihr herunter.

»Besorgst du Essen? Ich geb den anderen Bescheid. Und vergiss den Salat nicht.«

So machten wir es. Dann mussten wir uns aber erst einmal unserem Alltag widmen und auf Arbeit fahren.

Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Außer vielleicht, dass ich nicht ganz bei der Sache war und ständig an den Abend denken musste. Ich machte dann auch früher Schluss und fuhr direkt zum Einkaufen.

Als ich schließlich heim kam, stand die Balkontür offen und ich hörte Leonie draußen herumwerkeln. Ich stellte die Einkäufe ab und ging ins Bad. Dort streifte ich meine Klamotten ab und machte mich kurz frisch.

Dann ging ich zu Leonie hinaus auf den Balkon. Sie baute gerade das Grillgestell fertig zusammen. Und erfreulicherweise war sie bereits nackt wie ich selbst. »Na, wie war's auf der Arbeit?«, fragte sie, ohne sich umzusehen.

»Nichts besonderes. Kann ich dir helfen?«

Leonie richtete sich gerade auf und besah das Gestell. Der Grill selbst stand noch auf dem Balkontisch. »Ne, sieht eigentlich gut aus. Jetzt kann der Grill drauf.«

Ich grüßte kurz unsere Nachbarin, die auf dem Balkon nebenan ihre Blumen goss und zu uns herüber schielte. Dann trat ich an meine Mitbewohnerin heran und umschlang sie von hinten. »Erst mal hallo, meine Süße«, raunte ich ihr ins Ohr.

»Selber Süßer!«, erwiderte sie. Als mein Penis sich zwischen ihre Beine schob, wiegelte sie ab: »Spar dir das für später!«

Ich seufzte und ließ von ihr ab. »Wann kommen sie noch mal?«

Leonie drehte sich um. »In einer halben Stunde hatten wir ausgemacht. Aber eventuell kommen sie auch früher. Clara hat mir geschrieben, dass sie schneller heimgekommen sind. Hast du das Essen mitgebracht?«

»Klar, alles da.« Ich zeigte mit dem Daumen nach hinten in die Wohnung. »Früher ist gut, dann bauen wir den mal zusammen.« Ich packte den Grill und hob ihn auf das Gestell.

»Mach du hier draußen mal alles fertig, ich schau mir mal deine Beute an und muss noch den Salat fertig machen.«

Ich rückte den Balkontisch an eine günstige Position, stellte unsere zwei Sitzbänke an beiden Seiten auf und machte alles gründlich sauber. Dann ging ich in die Küche, um Geschirr zu holen.

»Weißt du was, deck doch nur für zwei«, schlug Leonie vor.

»Äh, wieso?«

Sie hatte wieder dieses Funkeln in den Augen. »Na ja, sorgt für mehr Intimität.«

Ich hob die Augenbrauen, machte mir aber keine weiteren Gedanken und befolgte ihre Anweisung. Dann stellte ich auch schon mal Senf, Soßen und so weiter bereit und legte das Grillgut raus auf die Ablage unter dem Grill.

Dann ging ich zu Leonie, die gerade den Salat in einer großen Schüssel zusammenmischte. »Hm, ich sterbe vor Verlangen!«, sagte ich und kniff sie spielerisch von hinten.

»Nach Salat?«

»Fast.« Ich legte die Hände an ihre Seite und schmiegte mich an sie. Ihre Haut war angenehm warm.

»Etwa nach Clara?«

»Wieso denn nach Clara?«

»Na ja, erinnerst du dich? Gestern neben dem Volleyballfeld.«

»Da war ja eh alles verrückt.«

Sie wandte den Kopf nach hinten und grinste mich anzüglich an. »Und was war eine einmalige Sache?«

»Klar, sie ist schließlich mit Johann zusammen und du hast sie beide eingeladen.«

Leonie ließ das Salatbesteck los und drehte sich ganz zu mir um. »Und ich bin mit Torben zusammen, wo ist der Unterschied?« Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

Meine Hände lagen noch immer an ihrer Taille und hielten sie fest. Kurz schauten wir uns in die Augen. »Na gut, aber lass uns schnell machen«, sagte Leonie dann. Sie schlang ein Bein um mich und brachte meinen hartgewordenen Penis in Position.

»Wir hatten abgemacht, dass ich Torben ersetze«, sagte ich, während ich meine Männlichkeit in Leonies Vagina schob.

Sie seufzte. »Aber denk doch an die kleine, blonde Clara. »Was würdest du tun, wenn sie nackt vor dir steht?«

»Dann würde ich sie durchvögeln«, sagte ich. »Wenn Johann einverstanden ist.«

»Lass Johann mal meine Sorge sein«, erwiderte sie kryptisch. Und dann gaben wir uns unserem eigenen Liebesakt hin. Es sollte schnell gehen, daher war es kurz und energisch. Als ich nach ein paar schnellen Stößen mein Sperma in sie hineinpumpte, krallte sie sich an meinen Armen fest und atmete ein paar Mal schwer. »Okay, jetzt lass mich aber noch den Salat fertig machen«, sagte sie dann und schob mich weg.

Ich ging kurz ins Bad, dann klingelte es auch schon. Also betätigte ich den Öffner für die Haustür und lehnte die Wohnungstür an, ehe ich mich auf den Balkon begab, um den Grill anzuschalten.

Von dort aus hörte ich, wie Clara und Johann die Wohnung betraten und wie Leonie sie begrüßte. Während die drei drinnen redeten, legte ich die ersten Steaks und Würste auf den Grill, damit wir bald essen konnten.

Als sie dann alle raus kamen, trete ich mich kurz für die Begrüßung um. Auch Johann und Clara hatten sich ausgezogen. Ich begrüße Johann mit einem kurzen Anschlag und stand dann vor Clara. Wie es sich gehörte, folgte eine kurze Umarmung. Es prickelt auf der Haut, als ihre nackten Brüste meinen Oberkörper berührt. Ich weiß nicht, ob sie in dem kurzen Moment merkte, wie sich mein kleiner Freund kurz aufrechte. Schnell wandte ich mich wieder dem Grill zu und tat, als würde er meine ganze Aufmerksamkeit benötigen.

»Was wollt ihr trinken?«, fragte Leonie unsere Gäste. »Bier, Wein oder Lillet?«

»Kann es sein, dass ihr irgendwie nur für zwei gedeckt habt?«, fragte Clara zurück.

»Ach, ich dachte nur, so wird es ein bisschen intime.« Sie zwinkert mit den Augen. Clara Blick des skeptisch, aber dann einigten sich alle auf Lillet Wild Berry und Leonie ging wieder hinein, um die Getränke zu mischen.

Als sie dann mit zwei prall gefüllten Gläsern und zurückkam, stießen wir als Paare im stehen an. »Auf einen schönen Abend!«

Dann nahm Leonie einen Schluck, reichte mir das Glas, und ich trank aus demselben. » Also wo wollt ihr sitzen?«, fragte Leonie, dann die anderen.

Johann und Clara entschieden sich für die hintere Bank und nahmen nebeneinander Platz. Ich fragte kurz, wer was haben wollen, und holte dann die ersten Würste vom Grill und legte sie auf Teller. Leonie schaufelte jedem etwas Salat dazu, auch wenn Johann sich beschwerte. Wir als Gastgeber, setzten uns dann auf die andere Bank.

»Und wie sollen wir jetzt von einem Teller essen?«, fragte Johann.

»Wartet, wir machen es euch vor«, antwortete Leonie. Kurzerhand rutscht sie auf meinen Schoß, Messer und Gabel und Schnitt ein Stück Wurst ab, das sie sich in den Mund steckte. Dann wiederholte sie das, beugte sich leicht nach hinten und führte die Gabel in meinen Mund. Ich brauchte nur noch den Mund öffnen und zu beißen.

Ich konnte mich nicht beklagen. Es war bequem und erregend zugleich. Einerseits, Leonie direkt an meiner Männlichkeit zu spüren, andererseits zu sehen, wie klar, sich gegenüber auf Johanns Schoß bewegte und die beiden uns nackt gegenüber.

Es dauerte nicht, weil dann wurde gekichert, und erste Neckereien wechselten herum. Ich hielt Leonie meist mit den Händen an der Taille fest, und sie bewegte sich ab und zu auf meinem Schoß.

Clara beobachtete uns und bemerkte: »Man könnte schon den Eindruck haben, dass ihr mehr als nur Mitbewohner seid, was?«

»Ach was wir verstehen uns einfach besonders«, winkt Leonie ab. Dann erhob sie sich etwas, führte meine Männlichkeit an ihren Eingang und ließ sich dann wieder herabsinken, sodass sich mein Penis tief in ihre Vagina schob.

Während ich trotz des mittlerweile gewohnten Gefühls stöhnte, grinst Leonie schelmisch. »Ihr braucht euch auch nicht zurückzuhalten.«

Johann streichelte seine Freundin auffordernd über die Seite: »Komm, Schatz.«

Clara zögerte kurz, aber dann folgte auch sie Leonies Beispiel und wenig später konnte ich aus nächster Nähe zusehen, wie Johanns langer Speer die Schamlippen seiner zierlichen Freundin spaltete und sich in ihren Lustkanal drängte. Bald schon hüpften die beiden Mädels auf unseren Schößen auf und ab, während das Essen zur Nebensache geriet.

Es war natürlich immer noch ein erregendes Gefühl, Sex mit meiner Mitbewohnerin zu haben. Aber diese Erregung stieg massiv angesichts des Anblicks unserer Freunde, die es uns nachmachten.

Auch auf Leonie schien der Anblick zu wirken, denn sie konzentrierte sich immer mehr auf bewusste Bewegungen und stöhnte vor Erregung. Ich erhöhte ihre Lust zusätzlich, indem ich meine Hände auf ihre Brüste legte und sie leidenschaftlich knetete.

Als Clara ihren Kopf nach oben drehte und Johann küsste, kam Leonie auf eine Idee. Sie hielt in ihrer Bewegung inne, griff sich das halbleere Glas und nahm einen tiefen Schluck. Dann drehte sie sich zu mir und suchte meine Lippen. Ich verstand und legte meinen Mund auf ihren. Kurz darauf verschmolzen wir in einem feuchtfröhlich alkoholisch angereicherten Zungenkuss. Das war so irre, dass es Leonie und mich gleichzeitig zum Orgasmus brachte.

Während sich mein Samen in Leonies Vagina ergoss, half es auch unseren Freunden beim Erklimmen der Erregungsleiter. Clara schloss die Augen und kam aus dem Stöhnen nicht mehr heraus, während Johann sie umklammerte und seinen stämmigen Speer immer schneller in ihre Vagina hämmerte.

Schließlich brachen auch bei ihnen die Dämme und sie sackten wenig später keuchend zusammen.

»Man, was war das denn?«, fragte Clara schließlich an niemanden gerichtet.

»Das war auf jeden Fall gut«, erwiderte Leonie. Dann schaute sie auf die fastleeren Teller und Gläser. »Wollt ihr noch was?«

»Wir müssen auf jeden Fall das Zeug vol Grill holen«, sagte ich und schon Leonie sanft von mir herunter.

Sie glitt auf die Füße. »Ich hole uns mal noch was zu trinken«, sagte sie, nahm unsere Gläser und ging rein. Clara folgte ihr mit der Aussage, dass sie mal ins Bad müsse. Anscheinend war sie den ungeschützten Samenerguss nicht ganz so gewohnt wie Leonie.

Ich stand derweil auf und kümmerte mich um den Grill. Ich legte die Steaks an den Rand und schaltete die Hitze auf Sparflamme. Während die Mädels weg waren, unterhielt ich mich mit Johann über belanglose Männerthemen.

Schließlich kehrten Leonie und Clara gleichzeitig zurück. »So, wer will jetzt noch was?«, fragte ich.

»Wir können ja die Steaks im Brötchen im Stehen essen«, schlug Clara vor, worauf Johann stöhnte.

»Ich würde sagen, wir stoßen erstmal an«, erwiderte Leonie und reichte ihr ein Glas.

Die Mädels prosteten sich auch gleich zu und nahmen jeweils einen großen Schluck.

Dann gab Leonie ihr Glas an mich weiter, Clara jedoch verlangte von ihrem Freund, dass er erstmal aufstehen und herkommen solle.

Johann hingegen breitete die Arme aus und lehnte sich rücklings an das Balkongeländer: »Ach, hier ist es so gemütlich.«

»Dann halt nicht«, sagte Clara achselzuckend,

Leonie nahm mir die Grillzange aus der Hand und packte ein Steak beim Schopf. »Also, wer hat Hunger?«

»Ich würde eins nehmen«, meinte Johann.

Obwohl Clara mit den Augen rollte, ging Leonie zum Tisch und legte das Steak zu Johann auf ihren gemeinsamen Teller.

»Wer ist der nächste?«

»Nimm dir doch selber erstmal«, sagte ich.

»Jetzt bin ich einmal dabei«, erwiderte Leonie. Nacheinander drückte sie Clara und mir ein Steakbrötchen in die Hand. Dann folgte eine Runde Senf für jeden. Nachdem ich gekostet hatte, ließ ich sie bei mir abbeißen.

So standen wir zu dritt und aßen. Dann machte sich Johann wieder bemerkbar: »Schatz, gibst du mir noch was von dem Wein ab?«

»Das ist Wild Berry«, korrigierte Clara halbkorrekt. »Steh auf, dann kannst du was haben.«

Ehe Johann sich weiter beschweren konnte, hob Leonie die Hände: »Ich hohl dir noch ein Glas.« Worauf sie im Inneren verschwand.

»Hier wird Faulheit noch belohnt«, beschwerte sich Clara kopfschüttelnd. Währenddessen trat sie neben mich. »Aber euer Grill funktioniert ganz schön ordentlich für Elektro.«

»Ja, wenn es heiß genug ist«, stimmte ich zu. »Wobei das hier gerade nicht am Grill allein liegt.«

Clara lachte. »Wen meinst du jetzt hier?«

Ich zuckte nur mit den Schultern. Aber obwohl der letzte Akt noch nicht so lange zurücklag, regte sich mein Freund zwischen den Beinen, was sie nicht übersehen konnte. »Ihr Männer habt es schon schwer.« Sie klopfte mir gespielt tröstend auf die Schulter und leere ihr Glas.

Inzwischen kehrte Leonie mit einem vollen zurück und brachte es Johann, der sich artig bedankte: »Von dem Service können sich andere was abschneiden.«

»Ej!«, protestierte Clara, ehe sie das leere Glas auf dem Tisch abstellte.

»Sag mal, du bist nicht immer besonders nett zu deiner Freundin«, stellte Leonie fest und stemmte die Hände in die Hüften.

»Nie!«

»Ach, die soll sich nicht so haben«, winkte Johann ab. Da tunkte Leonie einen Finger in den Senf auf seinem Teller und fasst dann geschickt nach seiner Männlichkeit. »Was tust du?!«, rief er.

Clara lachte: »Also jetzt war's das erstmal, den steckst du bei mir nicht mehr rein.«

Ich schaltete unbeteiligt den Grill aus und sagte nichts.

»Mach das weg«, forderte Johann von Leonie.

»Also gut, lehn dich zurück«, gab die sich geschlagen. Dann aber beugte sie sich herab und im nächsten Moment hatte sie Johanns halb erigierten Penis im Mund.

Das überraschte nicht nur ihn, sondern auch Clara: »Was passiert hier eigentlich?«

Ich sah sie schräg von der Seite an, wie sie so süß und zierlich dastand, halb beleidigt und halb protestierend.

Da trat ich zu ihr und raunte: »Beachte die einfach nicht, den steigt der Alkohol in den Kopf.« Ich hielt ihr mein Glas hin.

Sie wandte sich zu mir um, sah das Glas, nahm es und trank einen großen Schluck.

Ich dagegen beugte mich herab zu ihren kleinen Brüsten und nahm ihre harte Knospe zwischen meine Lippen. Für einen kurzen Moment wollte sie protestieren, unterließ es dann und trank seelenruhig das Glas aus, während ich erst an ihrer linken, dann an ihrer rechten Brust saugte.

Schließlich ließ ich mich auf die Knie sinken, wanderte mit meinen Lippen nach unten und fuhr schließlich mit meiner Zunge über ihren Kitzler.

Vor Schreck stellte sie das leere Glas auf den Tisch und musste sich mit der linken Hand abstützen. Ich drückte ihre Beine auseinander und versenkte kurz darauf mein ganzes Gesicht in ihrem eben erst gewaschenen Intimbereich.

So verwöhnte ich sie mit all meiner gewachsenen Übung und Erfahrung. Sie beschwerte sich nicht, sondern stöhnte sogar leise, wie auch Johann, um den sich Leonie weiter kümmerte.

Schließlich sah ich in den Augenwinkeln, wie sich meine Mitbewohnerin erhob. Sie stellte sich in ihrer nackten Schönheit vor Johann hin. Dann zog sie erst ein Bein, danach das andere über die Bank, sodass sie über seinem Schoß stand.

Clara und ich beobachteten beide, wie sie nur noch Johanns Schaft mit der Hand in die richtige, senkrechte Stellung dirigieren musste, ehe sie sich einfach fallen ließ und er sie ohne Wenn und Aber aufpfählte.

Das war für mich das Signal, mich wieder aufzurichten und Clara mit zur anderen Bank zu ziehen. Clara konnte sich nur schwer von dem Anblick ihres Freundes, der nun von Leonie geritten wurde, losreißen.

Ich zog die Bank etwas vom Tisch weg, um Platz zu haben, dann setzte ich mich rücklings darauf. »Möchten sich die Dame vielleicht setzen?«, fragte ich, hielt noch immer Claras Hand, ließ ihr jedoch die Wahl.

Clara schaute abwechselnd zwischen den anderen beiden sowie meiner erwartungsfrohen Männlichkeit hin und her, dann zuckte sie mit den Schultern: »Also gut.«

So wie Leonie stellte sie sich nun über mich und dann senkte sich ihr zierlicher Körper auf mich herab. Es ging schnell: Kaum spürte ich ihre Nässe, da durchstieß meine Eichel auch schon ihre Schamlippen und suchte sich einen Weg hinein in ihren Lustkanal.

»Oh, bist du eng«, stellte ich wie schon am Vortag fest, aber ehe Clara protestieren konnte, drückte ich ihren blonden Schopf zu mir heran und presste meinen Mund auf ihre zarten Lippen.

In einer Mischung aus verbotener Erregung, Widerwillen und Trotz schmiegte sie ihren Körper an mich und öffnete gleichzeitig ihre Lippen, sodass wir in einem herrlich zärtlichen Zungenkuss verschmolzen.

Während Leonie schon ein beachtliches Tempo auf Johanns Schoß hinlegte, ließen wir es ruhig angehen. Ich wollte erst so intensiv wie möglich auskosten, bis zum Anschlag in diesem wunderbaren Mädchen zu stecken. Meine Hände strichen über ihren samtenen Körper.

Sie legte die Hände auf meine Schultern und begann, auf mir hin und her zu rutschen. Ich stieß ihr meine Speerspitze im passenden Moment entgegen, was jedes Mal das Gefühl der Enge verstärkte und mich schon bald zum Stöhnen brachte.

Clara unterbrach unseren Kuss: »Sag bloß du genießt das jetzt.«

»Warum sollte ich nicht?«

»Ich dachte, es sei dir zu eng?«

»Quatsch, du bist absolut perfekt.« Ich unterbrach den Dialog mit einem langen Kuss auf ihre Lippen. Dann raunte ich ihr ins Ohr: »Am liebsten würde ich dich die ganze Nacht ficken.«

»Ich weiß nicht, ob Johann damit einverstanden wäre«, raunte sie zurück.

»Schau dir doch an, wie zufrieden er mit Leonie ist.«

Sie drehte sich zu den anderen um und einen Moment hielten wir inne, um den beiden zuzusehen. Leonie presste sich gerade dicht an Johann, hatte seinen Kopf zwischen ihren Händen und küsste ihn leidenschaftlich, während der seinen Speer in raschem Tempo in ihren reglosen Unterleib hämmerte. »Okay, die beiden scheinen echt keine Probleme zu haben.«

»Sollen wir die beiden lieber in Ruhe lassen?«, schlug ich vor. »Wir könnten ins Schlafzimmer gehen.«

»Ja, ist vielleicht besser für sie«, stimmte Clara zu und rutschte von mir herunter. Ich stand sogleich auf, nahm ihre Hand und zog sie zur Tür. Dabei grüßten wir kurz unsere Nachbarin, die die Szenerie wieder vom Nachbarbalkon aus beobachtete.

Clara folgte mir kichernd in mein Zimmer. Dort angekommen schubste ich sie rücklings auf die Matratze und warf mich dann umgehend über sie. Ich fackelte nicht lange, denn ich wollte dort weitermachen, wo wir aufgehört hatten. Clara quiekte, als ich in ihre Vagina stieß. Wahrscheinlich war sie noch nie so sehr geweitet worden wie in den folgenden Minuten, als ich mit aller Leidenschaft in sie eindrang.

»Oh ja, fick mich, fick mich!«, ächzte sie, und ich fickte sie mit aller Kraft, stieß ihren kleinen Körper tief in die Matratze und drang mit meinem Penis so tief in ihr Inneres vor, wie es Johann wohl viel zu selten tat. Bald schon waren wir völlig ekstatisch und das Spiel unserer Körper, die Verschmelzung unserer Geschlechtsteile und Lippen, die Griffe unserer Hände und ihrer Schenkel wurden immer unkontrollierter, bis wir irgendwann endlich gleichzeitig die Klippe erreichten und ich mich tief in ihrem Inneren in heißen Schüben entleerte.

»Oh, verdammt«, keuchte Clara, wir kippten zur Seite und und dann lagen wir eine Weile wie entseelt nebeneinander, ohne uns voneinander zu lösen. »Und jetzt?«, fragte sie irgendwann.

Ich nahm die Decke und breitete sie über uns aus, dann küsste ich nacheinander ihre Brüste. »Jetzt schlafen wir miteinander.«

Wir wussten nicht, wie spät es war. Wir wussten nicht, was aus Leonie und Johann und dem Grill wurde. Aber die würden schon alle zurecht kommen. Wir interessierten uns nur noch füreinander. Clara blieb diese Nacht bei mir und wir vögelten wie zwei frisch Verliebte bis zum Morgengrauen.

7

Ich wachte auf, ohne die Augen zu öffnen, und spürte einen warmen Körper dicht neben mir. Offenbar hielt ich ein Mädchen in den Armen, doch wer war sie?

Ich rieb meine Morgenlatte an ihrem Kitzler und tastete in einer sanften Massage ihre Brüste ab. Sie waren klein und ihr Körper wirkte zierlicher als der von Leonie.

Meine Fragen wurden beantwortet, als sich meine Bettgefährtin zu rühren begann, gähnend die Arme ausstreckte und murmelte: »Ach Johann, nicht so früh am Morgen!«

»Ich bin nicht Johann.«

Wir beide öffneten die Augen und sahen uns an. »Oh Mann, haben wir wirklich miteinander geschlafen?«, fragte Clara.

»Sieht so aus.« Meine Hände massierte noch immer ihre Brüste.

»Oh verdammt, was wird Johann dazu sagen?«

»Ich glaube, der hatte eine gute Nacht mit Leonie. Sie ist hervorragend im Bett.«

»Denkst du wirklich, die haben auch die Nacht zusammen verbracht und...«

»Gekuschelt?«, fragte ich. »Du kannst rüber gehen und nachschauen. Oder...«

Ich schob mein Bein über ihren Unterleib.

»Warte«, hielt Clara mich auf. »Ich nehm doch zur Zeit gar nicht die Pille!«

»Echt?«, fragte ich erstaunt. »Beim Volleyball hast du noch ‚Scheiß drauf' gesagt.«

»Stimmt«, sagte sie. »Trotzdem.«

Ich überlegte, dann schob ich die Bettdecke beiseite, um ihren zierlichen Körper in ganzer Pracht erblicken zu dürfen, und begann, ihn von oben bis unten mit Küssen einzudecken. Schließlich rutschte ich zwischen ihre Beine und ließ meiner Zunge freien Lauf. Ich war inzwischen zum Experten gereift und verwöhnte sie mit allen Regeln der Kunst. Gleichzeitig streckte ich meine Arme aus und massierte ihre kleinen Brüste mit meinen Händen. Sie versuchte das Stöhnen erst zu unterdrücken, aber irgendwann konnte sie nicht mehr an sich halten. Schlussendlich bebte ihr zierlicher Körper in einem morgendlichen Orgasmus.

Ich unterbrach meine Liebkosung und legte mich wieder mich neben sie.

Sogleich schlang sie die Arme um mich und drückte ihre Lippen dankbar auf meine. Ich erwiderte den Kuss und streichelte sanft ihren Rücken.

»Wie ist es so, jemand anderen als Johann zu küssen?«, fragte ich.

»Kann man machen«, antwortete sie und legte die Hand um mein steifes Glied. »Wie ist es so, mit der Freundin eines Freundes im Bett zu liegen?«

»Ganz akzeptabel«, neckte ich sie. »Auch wenn ich natürlich viel lieber in dir wäre,«

»Das warst du doch gerade mit deiner Zunge«, sagte sie und fing an, mein Glied sanft zu massieren.

»Ich weiß«, sagte ich und küsste sie auf die Stirn. »Aber der Sex mit dir gestern war einzigartig.«

»Hm«, machte sie. »Vielleicht geht ja was anderes.« Sie rutschte im Bett herum und über mich.

»Was hast du jetzt vor?«

»Schließ einfach die Augen und lehn dich zurück!«, fordert sie.

Ich tat wie geheißen. Kurz darauf fühlte ich etwas Feuchtes an meiner Eichel und dann spürte ich, wie sie vorsichtig ihren Mund über meinen Penis stülpte.

»Oh, Clara«, stieß ich überrascht aus.

Sie unterbrach sich. »Scht!«, verlangte sie. »Schweigen und genießen!«

Ich gehorchte, schwieg und genoss, während sie mich oral befriedigte. Es war ein seltenes Erlebnis und es fühlte sich gut an. Sie machte das gekonnt. Es war definitiv nicht ihr erstes Mal. Ich hielt die Augen geschlossen und atmete schneller, als ich mich dem Höhepunkt näherte, bis ich mich schließlich in Claras Mund ergoss.

Sie ließ erst von mir ab, nachdem sie alles geschluckt hatte. Ich öffnete die Augen. »Wow, das war...«

»Schweig«, befahl Clara und hielt sich den Zeigefinger vor den Mund. Dann fügte sie hinzu: »Verrate Johann nichts.«

»Okay.«

Sie stand auf. »Und ich gehe jetzt ins Bad.«

»Soll ich mitkommen?«, bot ich hoffnungsvoll an.

Doch Clara machte die Hoffnung sogleich zunichte, indem sie abwinkte. »Nix da.« Dann war sie auch schon zur Tür raus.

Ich nahm es so hin, ließ sie gehen und deckte mich wieder zu. Dann schlief ich halt noch ein Weilchen.

Wenig später kam sie aber wieder. »Er schläft tatsächlich mit ihr«, verkündete sie und trat neben das Bett.

»Das wundert dich jetzt aber nicht wirklich, oder?«

»Er hat sogar gestöhnt, wie gut es sich in ihr anfühle!«

Ich grinste. »Es fühlt sich auch echt gut an in Leonie.«

Sie stemmte die Hände in die Hüften: »Perversling!«

»Ach was.« Ich schlug die Decke zurück. »Zurück ins Bett?«, fragte ich.

Sie überlegte kurz, dann warf sie sich regelrecht auf mich und übersäte mich mit Küssen, die ich unbeholfen erwiderte. Gleichzeitig rieben sich unsere Körper aneinander. »Hui«, ächzte ich, als ich kurz Luft bekam. »Spüre ich da etwa sexuelle Energie?«

»Ach, sei still!«, sagte sie und rutschte auf meinem Schoß hin und her.

Ich ergriff ihre Brüste und knetete sie genüsslich wie erntereife Früchte. Sie stöhnte, bewegte sich wilder und auch ich stöhnte. Sie rutschte tiefer, meine Eichel glitt mehrfach durch ihre äußeren Schamlippen, bis ich sie schließlich festhielt. »Lass uns auf den Balkon gehen«, schlug ich vor.

»Wieso das denn?«, fragte sie.

»Einfach so«, erwiderte ich, schob sie von mir herunter, stand auf, ergriff ihre Hand und zog sie aus dem Zimmer hinaus auf den Balkon. »Stell dich ans Geländer«, fordere ich. Sie gehorchte, wobei ich selbst mithalf.

Die Luft war frisch und angenehm kühl und jeder konnte uns sehen.

»Was soll das werden?«, fragte sie.

»Erinnerst du dich an gestern?«, fragte ich zurück, während ich mit wippendem Geschlechtsteil vor ihr stand.

»Ja, da haben wir...«

»Gefickt«, vollendete ich.

»Aber da hatten wir Alkohol...«

»Brauchen wir den?«, fragte ich, trat näher und ergriff ihre Arme. »Denk mal an all die Nachbarn und Passanten, die uns zusehen.«

»Das ist doch pervers.«

»Oder gerade erregend. Denk an Leonie und Johann.«

Ich drückte meinen Penis gegen ihren Bauch. Sie seufzte. Ich legte meine Stirn an ihre. »In dir fühlt es sich unvergleichlich an«, raunte ich.

»Schleimer.«

»Nein, wirklich.« Ich gab ihr einen innigen Kuss, dem sie sich entgegenwarf. »Gehst du für mich auf die Zehenspitzen?«

Sie gehorchte. Mein Penis rutschte zwischen ihre Beine. Ich stützte beide Hände am Geländer links und rechts von ihr ab. »Wenn ich aufhören soll...«

»Nein, nein«, unterbrach sie mich. »Schieb rein!«

Ich tat wie geheißen und schob meinen Unterkörper vor, sodass mein Geschlechtsteil langsam ihre Schamlippen teilte und sich Zentimeter für Zentimeter in ihren Lustkanal bohrte. Schließlich steckte mein Speer bis zum Anschlag in Claras Vagina. Endlich.

»Ah, verdammt!«, stöhnte sie und legte ihre Hände auf meine Schultern.

»Na, wie fühlt es sich an?«, fragte ich.

»Dick und warm«, erwiderte sie.

Ich bewegte mich ein Stück. »Also kann ich weitermachen?«

»Ja, Mann!«

»Kannst du das auch höflich sagen?«

Sie drückte gegen meine Schulter. »Fick mich, du Idiot!«

Das genügte mir. Ich begann sie zu ficken. Ich zog mich zurück und stieß vor, zog mich zurück und stieß vor, immer wieder in ihre feuchte Vagina. Und jeder konnte uns sehen.

Irgendwann öffnete sich die Balkontür unserer Nachbarwohnung und die Nachbarin kam raus. »So früh schon zugange?«, rief sie mir zu.

»Klar!«, rief ich zurück. »Wir kümmern uns um die Nachwuchsproduktion!«

»Sehr vorbildlich!«

Clara streckte mir die Zunge raus.

»Was?«, fragte ich, während ich weiter in sie drang. »Wenn du nicht verhütest?«

»Du hast mich überredet!«

»Gar nichts habe ich!« Ich glitt wieder in sie hinein wie in warme Butter. »Du wolltest unbedingt gevögelt werden!«

»Pff!«, machte sie, genoss es aber sichtlich, wie ich in ihr Heiligtum eindrang.

»Du fühlst dich wirklich verdammt gut an! Daran könnte ich mich echt gewöhnen!« Ich verharrte eine Weile und kostete den Kontakt aus, ehe ich mich wieder zurückzog.

»Ihr müsst uns nur häufiger zum Grillen einladen«, schlug sie vor.

»Oder gleich zum Sex.«

»Na ja, irgendwas musst du mir schon bieten.«

»Ach? Mein Penis in deiner Vagina genügt nicht?« Ich stieß wieder tief in sie hinein, um meine Worte zu untermalen.

Clara reagierte mit einem Stöhnen und drängte sich an mich. »Als gelegentliche Abwechslung kann es ganz nett sein mit dir?«

Ehe ich antworten kann, meldete sich meine Nachbarin. »He ihr zwei, könnt ihr mal kurz herschauen?«

Wir hielten inne und schauten zu ihr und im selben Moment drückte sie auch schon auf den Auslöser ihrer Handykamera. »Was zum...?«, entfuhr es Clara.

Aber ich drückte meine Lippen auf ihre und drang weiter in sie ein. »Sie sucht eben Inspiration von einem hübschen Mädel«, raunte ich ihr schließlich ins Ohr.

»Aber sie dokumentiert mich beim Fremdgehen!«, beschwerte sich Clara, während sie sich an mich drückte.

»Fremd? Komm schon, wir sind doch Freunde.«

»Freunde, die miteinander schlafen?« Sie schlang ein Bein um meinen Rücken.

»Freunde, die miteinander alles teilen. Auch Körperflüssigkeiten.«

»Du willst nur deinen Samen loswerden«, neckte Clara und schlang auch das andere Bein um mich, sodass sie sich mit Armen und Beinen nur noch an mir festhielt, während ich ihren Unterleib nagelte.

»Ja das will ich«, stöhnte ich. »Es ist einfach so wunderschön. Gleich ist es soweit.«

»Dann lass uns ein Kind machen, du Spinner!«

Ihre Zustimmung war zu viel. »Ja, Baby!«, stöhnte ich, meine Dämme brachen und aus meiner Eichel schoss heißes Sperma tief in ihren ungeschützten Unterleib.« Wir beide japsten und ächzten und gingen in die Knie.

»Wunderbar!«, rief meine Nachbarin. »Ich schick euch das Video als Dankeschön!«